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"Hoffentlich nicht zu viel Zeit": VfL im straffen Programm erfolgreich

© imago images / Nordphoto

Der VfL Osnabrück hat ein straffes Programm mit drei Partien innerhalb von sieben Tagen hinter sich gebracht – und griff dabei auch noch fünf Punkte ab. Vor der Partie gegen den SSV Jahn Regensburg konnte sich Cheftrainer Marco Grote wieder in einem "normalen" Zeitrahmen mit seiner Mannschaft beschäftigen. Den Erfolg soll das nicht schmälern.

"Es war ungewohnt"

VfL-Cheftrainer Marco Grote hat Grund zum Lächeln, denn nach einer coronabedingten Englischen Woche kehrte der Alltag in die Trainingswoche der Osnabrücker zurück. "Hoffentlich hatten wir nicht zu viel Zeit", schmunzelte der 48-Jährige, der wohlwissend auf die erfolgreiche Serie seiner Mannschaft blickt. Dem straffen Spielplan zum Trotz sammelten die Lila-Weißen insgesamt schon zehn Punkte und dürfen sich – neben Spitzenreiter Hamburg – immer noch ungeschlagen nennen.

Das spielte es auch keine Rolle, dass sieben Tage auf dem Trainingsplatz am Stück sich schon fast merkwürdig anfühlten, wie der Coach nach eigener Aussage auf der VfL-Homepage zusammenfasste: "Nach den zwei Wochen, wo jede Sekunde gefüllt war, tat diese ’normale' Woche schon gut. Wir hoffen, ähnlich erfolgreich weiterzumachen. Aber es stimmt, es war ungewohnt." Nun wartet der SSV Jahn Regensburg, der nur einen Zähler weniger holte: "Regensburg ist eine sehr kompakte Mannschaft mit einem guten Spiel in die Tiefe. Sie sind ordentlich gestartet."

Reichel kommt zurecht

Im Aufeinandertreffen am Sonntag muss Grote dabei auf Marc Augé und Sebastian Klaas verzichten. Ein Kandidat könnte dagegen Nico Granatowski werden, der aufgrund einer Fußprellung bisher aussetzen musste. Weil in der Offensive auch Marc Heider und Christian Santos fehlen, war Grote um jede Alternative froh. Auch Ersatzkeeper David Buchholz und Ulrich Bapoh fehlen aller Voraussicht nach.

Einsatzbereit ist dafür Ken Reichel, der noch kein Spiel der Osnabrücker in dieser Saison verpasste. Die Leistung des Linksverteidigers war bislang solide, aber seltener herausstechend. "Ich habe ein wenig gebraucht, um gut reinzukommen, doch das ist auch vollkommen normal, wenn man etwas später zur Mannschaft kommt", erklärte der 33-jährige Routinier, der sich inzwischen aber fitter denn je fühlte. Mit seiner Erfahrung gegen Regensburg kann er zum wichtigen Faktor am Wochenende werden: "Ich kenne die Auswärtsspiele in Regensburg schon ein paar Jahre. Es sind immer sehr intensive Spiele dort. Wir wissen, was uns dort erwartet. Meine Statistik (sechs Spiele, nur eine Niederlage) kannte ich bisher nicht, kann mich aber noch beispielsweise an das letzte Spiel mit Braunschweig in Regensburg sehr gut erinnern." Das war ein 2:1-Sieg der Braunschweiger, die Reichel seinerzeit als Kapitän auf den Platz führte.