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Hoffmann hält den Punkt fest: "Haben heute harte Arbeit geleistet"

© IMAGO / Sascha Janne

Eintracht Braunschweig hat innerhalb der Englischen Woche eine Reaktion auf die vergangenen Niederlage gezeigt und ein 1:1-Remis gegen Jahn Regensburg errungen. Die Schiele-Elf wehrte sich trotz personeller Sorgen gegen den körperlichen Aufwand, den die Jahnelf ihr abrang. Aufsehen erregte ein Torwartwechsel, der aber vom Cheftrainer und seinem Team so geplant war.

"Sind auswärts mit dem Punkt zufrieden"

Erstmals seit dem 2. Spieltag stand Ron-Thorben Hoffmann bei der Eintracht wieder zwischen den Pfosten, auf der Bank hielt sich Jasmin Fejzic als Ersatzmann bereit. Die Wachablösung? Cheftrainer Michael Schiele nahm Schärfe aus der Personalie. "Wir haben aufgrund von den drei Spielen innerhalb von sechs Tagen gesagt, dass wir einen Torwartwechsel vornehmen", erklärte der 44-Jährige ganz diplomatisch. "Thorben hat das über 90 Minuten gut gelöst, hat immer gut trainiert und war sehr mannschaftsdienlich. Am Samstag wird Jasi wieder im Tor stehen."

Tatsächlich war Hoffmann im Fokus, als er in den Schlussminuten das Remis der Braunschweiger festhielt. Auf den frühen Treffer von Charalampos Makridis (11.) hatte die Eintracht zwar eine schnelle Antwort durch Lion Lauberbach parat (15.), doch letztendlich war damit schon der Endstand der Partie hergestellt. "Nach der Pause sind wir dann ebenfalls gut aus der Kabine gekommen und haben den Gegner auch in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Sie haben sich dann allerdings befreit und haben mit langen Bällen den Weg nach vorne gesucht", fand Schiele. Mit dem Remis kam der BTSV wenigstens wieder in die Punkte, was das Minimalziel der Braunschweiger gewesen war: "Nach dem verlorenen Heimspiel sind wir auswärts aber mit dem Punkt zufrieden und versuchen uns jetzt mit Blick auf Samstag zu erholen."

Personallage bleibt vor Winter-Finale angespannt

Denn die Personallage in Braunschweig bleibt angespannt. Vor der Partie in Regensburg rechnete Schiele nicht damit, dass er den Spieltagskader mit 20 Mann besetzen wird – inklusive Nachwuchsspieler Emil Kischka und Leihgabe Mehmet Ibrahimi, der seinen ersten Saisoneinsatz verbuchte, kam der BTSV am Ende immerhin auf 19 Akteure. Der Leistung tat es keinen Abbruch. "Bei uns fehlen vier, fünf Mann, aber wir haben heute harte Arbeit geleistet und nehmen den Punkt gerne mit", lobte Robin Krauße, der den BTSV als Kapitän auf das Spielfeld führte, stellvertretend. Die Lage darf sich aber auch nach seinem Geschmack bald verbessern: "ir brauchen alle Spieler aus dem Kader, wir ziehen alle an einem Strang und genau das macht uns stark. Natürlich hoffen wir, dass alle Verletzten auch schnell wieder zurückkommen."

Ein Heimspiel gegen Hansa Rostock (Samstag, 20:30 Uhr) steht für die Braunschweiger noch an, bevor es in die ersehnte Winterpause geht. Die Zuversicht ist – obwohl der BTSV nun wiederum seit vier Spielen ohne Sieg blieb – wieder da. "Der Punkt heute ist sehr wichtig nach den letzten Spielen, heute haben wir eine Reaktion gezeigt. Es war ein sehr schweres Spiel, welches viele Kräfte gekostet hat. Ich glaube aber, dass es im Endeffekt ein verdientes Unentschieden ist", bewertete Lauberbach den Zähler, der die Eintracht weiterhin auf Rang 11 hält. Diese Ausgangslage gilt er weiter zu verbessern.