HSV: Gegen Kiel braucht es eine "überragende Leistung"

Im Topspiel am Samstagabend empfängt der Hamburger SV die Störche aus Kiel. Der HSV möchte im Nordduell punkten, im Aufstiegskampf ein dickes Ausrufezeichen setzen und eine Negativserie beenden.

Endet die Misere gegen den "Angstgegner"?

Der HSV empfängt am Sonnabend Zweitliga-Tabellenführer Holstein Kiel zum Topspiel. Während für die Hamburger im Kampf um die Relegation ein Sieg Pflicht ist, kann die KSV mit einem Erfolg einen weiteren Schritt in Richtung Bundesliga-Aufstieg machen. Zumal sie besonders gerne im Volksparkstadion spielt. In elf Zweitliga-Duellen gab es nur einen Sieg für die Rothosen. Im heimischen Volkspark ist man sogar noch ohne Sieg gegen die Störche. In der Hinrunde setzte es zudem eine empfindliche 2:4-Pleite in Kiel. Damals konnte der HSV einen zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand zwar erst aufholen, zog am Ende aber doch noch mit 2:4 den Kürzeren. Coach Steffen Baumgart wünscht sich natürlich ein Ende dieser Negativserie, um die letzten Spiele wiederum mit einer Erfolgsserie maximal erfolgreich gestalten zu können. "Es ist selbsterklärend, dass wir alle fünf Spiele gewinnen wollen und auch können. Wir sind aktuell drei Punkten hinten dran, weil wir unsere Hausaufgaben zuletzt nicht gut genug gemacht haben. Das ist jetzt unsere Aufgabe. Wir müssen zunächst mit dem Spiel gegen Kiel anfangen. Wir brauchen eine überragende Leistung und ein gutes Ergebnis. Es geht darum, unsere Stärken auf den Platz zu bringen und Kiel die genannten Stärken zu nehmen", fordert Baumgart auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Er weiß um die Bedeutung der letzten Spiele im Saisonendspurt, in denen der so lange ersehnte Aufstieg doch noch klargemacht werden soll.

Benes wohl wieder fit

Entwarnung gibt es auch beim bisher für das Topspiel fraglichen Top-Scorer Laszlo Benes. "Wir können aus dem Vollen schöpfen. Abgesehen von Gui Ramos sind alle Spieler dabei. Auch Laszlo Benes, der heute im Sinne einer Vorsichtsmaßnahme im Training fehlte. Bei Lukasz Poreba werden wir wiederum kurzfristig über einen Kaderplatz entscheiden", sagt Baumgart zur Personalsituation. Gegen Kiel stehen auch drei seiner besten Schüler wieder zur Verfügung: Torjäger Robert Glatzel, Rechtsverteidiger Ignace van der Brempt und Innenverteidiger Dennis Hadzikadunic. Auch Jean-Luc Dompe konnte nach seiner Einwechslung in Magdeburg für ordentlich Betrieb sorgen, spielt natürlich auch in Baumgarts Planungen weiterhin eine Rolle. "Er kann uns sowohl als Startelfspieler als auch als Joker helfen. Wir überlegen genau, ob es für ihn länger reicht oder wir ihn später bringen, weil Spiele auch zumeist in der Schlussphase gewonnen werden. Er ist ein wichtiger Spieler für die Mannschaft. Ich bin froh, dass ich nicht nur eine Elf habe, sondern 20 Jungs, die jederzeit von Beginn an spielen können", freut sich der Trainer. Eine gute Nachricht auch für die Fans, die unter anderem im mit 57.000 Zuschauern ausverkauften Volksparkstadion auf das Ende der Negativserie und der Zweitklassigkeit hoffen.

 

 

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