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HSV mit neuem Selbstbewusstsein: "Eigene Überzeugung als Grundlage"

© IMAGO / Laci Perenyi

In Gelsenkirchen konnte der Hamburger SV einen Rückstand zum 3:1-Sieg in der Schlussphase drehen. Nun steht das erste Duell der neuen Saison im heimischen Volksparkstadion an. Zu Gast im Elbduell ist die SG Dynamo Dresden, die dem HSV vor einem Jahr bereits ein Schnippchen schlug. Im Training konnte Cheftrainer Tim Walter einige Rückkehrer aus dem Lazarett begrüßen.

"Richtiger Rahmen für Fan-Rückkehr"

In der 86. Spielminute drehte der Hamburger SV das Eröffnungsspiel zwar spät, aber erfolgreich. Grund zur Freude für Cheftrainer Tim Walter, der sein Debüt damit siegreich gestalten konnte – und daraus Profit für die Trainingseinheiten schlagen konnte. "Wir sind aber überzeugt davon, wie wir in den Spielen auftreten. Und diese eigene Überzeugung ist die Grundlage dafür", lobte der 45-Jährige die Art und Weise, wie seine Mannschaft gegen Schalke auftrat. Diese "mutige Spielweise" will Walter auch in den kommenden Partien fortführen.

"Wir haben diese Woche für eine gute Vorbereitung genutzt und wollen das Spiel am Sonntag gewinnen", stellte der Coach klar, dass die Hamburger nicht als zweiter Sieger aus dem Elbduell mit Dresden hervorgehen wollen. Der Aufsteiger, der mit einem fulminanten 3:0-Sieg in die Saison startete, sieht Walter als optimalen Test für das eigene System – und auch die Zuschauer sollen das Erfolgserlebnis mitnehmen können: "Die Partie bietet mit Dresden als Gegner den richtigen Rahmen für die Rückkehr der Fans."

Trio wieder im Training

Gleichzeitig könnten sich die Fans möglicherweise über Rückkehrer aus dem Lazarett freuen. Mit Josha Vagnoman, Jeremy Dudziak und Anssi Suhonen waren drei Akteure in der Trainingswoche wieder dabei. "Ich bin sehr froh, dass sie wieder dabei sind. Aber wir wissen jetzt noch nicht, bei wem es für einen Kaderplatz reichen wird", erklärte Walter diesbezüglich. Unabhängig vom Personal muss der Coach seine Mannschaft auf einen Gegner mit Selbstbewusstsein einstellen, der einen "explosiven und intensiven Fußball" spielt. Welche taktischen Kniffe sich Walter dafür bei den Olympischen Spielen eventuell abgeschaut hat, ließ er offen: "Ich verfolge die unterschiedlichen Wettbewerbe und glaube, man kann sich bei jeder anderen Sportart etwas abgucken."