• Facebook
  • Twitter

Hübers wartet auf 96-Angebot: "Irgendwann wieder erste Liga spielen"

© imago images / Sven Simon

Eigengewächs Timo Hübers ist eine Identifikationsfigur bei Hannover 96. Dennoch zieht sich eine Vertragsverlängerung in die Länge, obwohl Spieler und Verein bereits Gespräche miteinander geführt haben. Grund dafür ist natürlich die Corona-Pandemie, die finanzielle Planungssicherheit schwierig macht. Hübers zeigt sich geduldig – will aber auch irgendwann in die Bundesliga.

"Alle ein bisschen vorsichtiger"

In den letzten beiden Monaten des Jahres fehlte Innenverteidiger Timo Hübers den Roten überwiegend wegen einer Knieverletzung. Erst die Spiele gegen Bochum und Regensburg erlebte der 24-Jährige wieder auf dem Platz – und verhinderte, dass Hannover in diesen Partien ein Gegentor kassierte. Die Wichtigkeit von Hübers für die Defensive der Niedersachsen ist bekannt, deshalb wollen beide Parteien gerne über die Saison hinaus miteinander arbeiten. Aber nach aktuellem Stand läuft der Vertrag des Innenverteidigers im Sommer aus.

"Es gab schon Gespräche und ich würde mich freuen, wenn der Verein auf mich zukommt und mir ein Angebot vorlegt", erklärt Hübers gegenüber der "Bild"-Zeitung, dass ihm noch die passende Offerte des Klubs fehlt. Für den 24-Jährigen ist das keine Überraschung: "Alle Klubs sind in Corona-Zeiten ein bisschen vorsichtiger, was Spielerverpflichtungen und Vertragsverlängerungen angeht." Dementsprechend zeigt sich der 20-fache Zweitligaspieler geduldig. Zumal ein Lockruf von anderen Vereinen bislang ausblieb.

Beidseitige Bundesliga-Ambitionen

"Mein Anspruch und mein Ziel ist, dass ich irgendwann wieder erste Liga spielen möchte", verdeutlicht Hübers, der in fünf Bundesliga-Spielen für Hannover zum Zug kam, was er in seiner Karriere erreichen möchte. Die Ambitionen der Niedersachsen klingen ähnlich, weswegen ein Aufstieg der beidseitigen Planung durchaus helfen würde. Mit Waldemar Anton verloren die Hannoveraner dagegen im Sommer einen Innenverteidiger aus der eigenen Jugend an den VfB Stuttgart, weil sich die Rückkehr in die Bundesliga nicht verwirklichte.

Droht bei Hübers ein ähnliches Schicksal? "Ich komme aus der Region, mir liegt der Verein sehr am Herzen", macht Hübers keinen Hehl aus seiner Verbundenheit zu 96. Seit 2008 spielt er für die Niedersachsen in sämtlichen Jugendabteilungen, bevor er 2015 zur Zweitmannschaft des 1. FC Köln wechselte. Ein Jahr darauf war er zurück in der Heimat – und will dort bleiben: "Es ist eine besondere Sache, bei 96 spielen zu dürfen." Nur das Gesamtpacket muss wohl noch stimmen.