Hygienekonzept missachtet: 4.000 Euro Strafe für Erzgebirge Aue

Das Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf (0:3) hat ein Nachspiel für Erzgebirge Aue. Wie der DFB am Mittwoch mitteilte, müssen die Sachsen eine Geldstrafe in Höhe von 4.000 Euro zahlen, weil gegen das Hygienekonzept verstoßen worden war.

Vorschriften nicht eingehalten

Rund 40 bis 50 Auer Anhänger waren beim Spiel am 16. Januar im Stadion im Bereich der Gegentribüne gewesen. Dabei durften sich die Personen laut des Hygienekonzept von DFL und DFB dort nicht aufhalten. Ursprünglich waren die Fans dafür eingeteilt, um bei eintretendem Schneefall den Platz räumen zu können. "Sie durften sich dazu auf dem Stadiongelände aufhalten, allerdings nicht im Tribünenbereich. Zudem hätten alle nach dem DFB-/DFL-Hygienekonzept die Mindestabstände wahren und einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen", erklärt der DFB die 4.000 Euro Geldstrafe. Denn das war nicht der Fall.

Fortuna-Vorstand Klaus Allofs hatte sich damals schon  kritisch geäußert. Man müsse "recht nüchtern feststellen", dass es offenbar nicht gelungen sei, "ausreichend Einfluss auf die Helfer zu nehmen", sagte er. "Das ist fahrlässig und kann speziell dem Profi-Fußball großen Schaden bringen. Solche Dinge dürfen wir als Branche nicht machen", betonte Allofs. Das sieht auch der DFB so, was er mit der Strafe untermauert.

 

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