Ingolstadt schnappt sich Paulo Otavio

Fünf Tage vor dem Zweitliga-Auftakt gegen Union Berlin hat sich der FCI in der Abwehr verstärkt. Der brasilianische Linksverteidiger Paulo Otavio wechselt vom Linzer ASK zu den Schanzern. Otavio unterschrieb einen bis Sommer 2021 laufenden Vertrag beim FCI.

Mit Linz in die erste Liga aufgestiegen

Spätestens mit dem Aufstieg des Linzer ASK in die österreichische Bundesliga stieg auch Otavio auf den Wunschzetteln einiger europäischer Clubs weiter nach oben. Nun schnappte sich der Erstligaabsteiger den begehrten Linksverteidiger. Über die Ablösesumme vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.

Harald Gärtner, FCI-Geschäftsführer Sport und Kommunikation, begrüßte den Transfer: „Paulo ist ein technisch versierter, explosiver Mann für die Außenbahn, der viel Talent mitbringt. Wir sind glücklich, dass er sich für den Weg der Schanzer entschieden hat. Mit ihm haben wir nun auch die Position des linken Verteidigers doppelt besetzen können und gehen gut gerüstet in die Spielzeit.“

Konkurrenzkampf mit Gaus auf der Linksverteidigerposition

Nach dem Abgang von Markus Suttner zu Brighton & Hove in die Premier League vor knapp zwei Wochen stand mit Marcel Gaus (28) lediglich ein nomineller Linksverteidiger im Kader der Donaustädter. Noch vor dem 1. Spieltag konnte diese Lücke nun geschlossen werden. Der im brasilianischen Ourinhos geborene Otavio freute sich am Montagabend auf die neue Aufgabe: „Ich bin gespannt auf meine neue Herausforderung, möchte mich in Ingolstadt weiterentwickeln und freue mich auf die neuen Teamkameraden“, so der 1,74 Meter große Defensivspieler.

Für den LASK erzielte Paulo Otavio in der letzten Saison in 28 Liga-Spielen zwei Tore und sieben Torvorlagen. Er trug damit maßgeblich zum Aufstieg in die erste österreichische Liga bei. Vor seiner Zeit in Österreich (2016-2017) spielte der 22-Jährige in seiner Heimat, unter anderem für Coritiba und Tombense.

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