"Intel" auf der Brust? FCM-Sportchef Schork bestätigt Gespräche
US-Chiphersteller "Intel" plant den Bau eines milliardenschweren Werks in Magdeburg. Profitieren davon auch die Sportvereine in der Landeshauptstadt? Sport-Geschäftsführer Otmar Schork bestätigte "angenehme Gespräche" seitens des 1. FC Magdeburg.
FCM sammelt sportliche Argumente
Im kommenden Jahr soll der Bau eines Werks von "Intel" in Magdeburg beginnen. Rund 30 Milliarden Euro stehen dafür als Finanzierung im Raum. Möglicherweise wird der US-Chiphersteller dann in Zukunft auch auf dem Trikot des 1. FC Magdeburg auftauchen. Denn laut Sportchef Otmar Schork und "Intel"-Sprecherin Monika Lischke gab es zwischen beiden Parteien schon "angenehme Gespräche", wie der FCM-Geschäftsführer gegenüber "Sport im Osten" bestätigte. Allerdings verriet Schork keine Details, auch für Lischke sei es noch zu früh für konkrete Aussagen, wie nun auch der "MDR" aufgreift. Dem Vernehmen nach plant "Intel" jedoch eine "lange und gute Partnerschaft an". Nicht nur mit dem 1. FC Magdeburg, sondern auch mit den Handballern vom SC Magdeburg.
Vorstandsmitglied Keyvan Esfarjani kam in einem Trikot des Fußball-Zweitligisten bereits zu einem Bürgergespräch, statt Pflegedienstleister "Humanas" zierte der Schriftzug von "Intel" die Brust. Wie ernst ein Sponsoring werden könnte, ist noch offen. Der Bau des Werks steht wegen einer womöglich starken staatlichen Förderung in der Kritik. Die Fans des FCM ins Boot zu holen, scheint keine schlechte Strategie zu sein. Zumal die Magdeburger derzeit mit dem sportlichen Höhenflug durchaus Argumente sammeln konnten, beim 6:4-Sieg gegen Hertha BSC soll eine Delegation vor Ort gewesen sein.