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Jahn Regensburg darf weiter träumen

Nach dem verdienten 3:1-Heimsieg gegen St. Pauli darf der SSV Jahn Regensburg weiter von der Aufstiegsrelegation träumen. Nach sieben Punkten aus den vergangenen drei Spielen beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz nur noch zwei Zähler. "Jetzt schauen wir noch, was wir noch erreichen können", so Cheftrainer Achim Beierlorzer gegenüber "mittelbayerische.de".

Gastgeber nutzen Chancen eiskalt

Sein Team hatte gegen verunsicherte Hamburger einen guten Start erwischt. Marco Grüttner war in der zehnten Minute mit einem Dropkick erfolgreich zur Stelle. Die Platzherren überstanden die Drangphase der Gäste und legten nach. Der Armenier Sargis Adamyan verwerte eine Flanke von Jann George zum viel umjubelten 2:0. Als Hamburgs Allagui in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs auch noch die Rote Karte sah, schien die Partie gelaufen. "Wir haben eine super erste Halbzeit gespielt, waren sehr effektiv und machen aus zwei Chancen zwei Tore", so Marco Grüttner bei "TV aktuell".

Jahn macht früh den Deckel drauf

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Jahn-Elf am Drücker. Joshua Mees machte frühzeitig mit einem Treffer aus 17 Metern ins rechte Eck den Deckel drauf. Der Hamburger Flum verkürzte zwar wenig später auf 1:3. Doch die in Überzahl spielenden Regensburger hatten das Spiel weiter im Griff, agierten jedoch im letzten Drittel häufig zu ungenau. Dennoch hätte Grüttner fast einen Doppelpack geschnürt, scheiterte jedoch rund 20 Minuten vor dem Schlusspfiff an Paulis Keeper Himmelmann. Dann schwächten sich die Hamburger ein weiteres Mal. Sahin traf im Mittelfeld Jann George mit gestrecktem Bein und wurde vom Platz gestellt. "Aber man hat auch gesehen, gegen zehn Mann ist es dann noch schwer, das Spiel zu Ende zu bringen. Dann kam das 3:1 und dann wars ganz gut, dass Pauli sich noch selbst geschwächt hat", wird Torwart André Weis bei "mittelbayerische.de" zitiert. Der Blick von Mitspieler Marco Grüttner geht nach dem Klassenerhalt in der Tabelle nach oben. "Wir wollen natürlich weiter dranbleiben, die anderen ärgern und ein bisschen unter Druck setzen", so der Jahn-Kapitän.