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Jetzt folgt die Kaderplanung: KSC-Stürmer Hofmann umworben

© imago images / Carmele/tmc-fotografie.de

Der Karlsruher SC hat den direkten Klassenerhalt in der 2. Bundesliga gepackt, nun rollt bereits das Personalkarussel bei den Badenern an. Cheftrainer Christian Eichner wollte sich unmittelbar nach dem geglückten Einlauf ins Ziel nicht damit beschäftigen, das wird aber wohl in den kommenden Tagen folgen. Schließlich soll ausgerechnet Torgarant Philipp Hofmann umworben sein.

Mainz und Freiburg zeigen Interesse

"Dieser Moment gehört der Mannschaft", sagte KSC-Cheftrainer Christian Eichner in der Pressekonferenz nach dem geglückten Klassenerhalt bewusst, weil er bereits auf die Personalsituation der Badener angesprochen wurde. Natürlich wird sich der 37-Jährige nun damit auseinandersetzen müssen, denn mit der Klarheit über den Ligaverbleib müssen Entscheidungen getroffen werden.

Die "Badische Neueste Nachrichten" berichten dazu, dass ausgerechnet Philipp Hofmann von der Bundesliga umworben wird. Mit 17 Toren und acht weiteren Vorbereitungen war der Stürmer überlebenswichtig für den KSC, hat mit dieser Quote aber auch höherklassiges Interesse erweckt. Insbesondere der 1. FC Mainz 05 und der SC Freiburg werden genannt, auch ein Wechsel von KSC-Keeper Benjamin Uphoff zu den Breisgauern steht weiterhin im Raum. Während ein ablösefreier Abgang des Torhüters schon länger feststeht, könnten die Badener bei Hofmanns Wechsel noch eine Transfersumme erzielen – allerdings auch nur noch in diesem Sommer, denn der Stürmer ist nur bis 2021 an die Karlsruher gebunden.

Zehn Spieler noch ohne Gespräche

Angesichts der finanziellen Situation der Badener werden die Verantwortlichen sicherlich sämtliche Optionen bedenken. Zumal eine Regelung mit dem SC Freiburg in Kraft tritt, dass Leih-Spieler Jerome Gondorf nun fest verpflichtet werden soll. Der 110-fache Bundesligaspieler wird demnach für zwei Jahre an seinen Heimatklub gebunden, während Gespräche mit Daniel Gordon, Anton Fink, Martin Röser, Damian Roßbach, Manuel Stiefler, Mario Schragl, Burak Camoglu, Änis Ben-Hatira und Lukas Grozurek noch nicht geführt wurden. Nur bei Gordon sei wohl klar, dass er künftig als Stand-by-Profi agieren soll.

In den Überlegungen der KSC-Verantwortlichen wird dann auch Marvin Pourié eine Rolle spielen. Der Stürmer schoss die Badener in die 2. Bundesliga, fiel danach aber bei Ex-Coach Alois Schwartz in Ungnade. Auch Eichner zählte damals schon zum Trainerstab und kennt Pourié. Sollte Hofmann den Klub verlassen, könnte der derzeit an Eintracht Braunschweig verliehene Angreifer vielleicht wieder in den Planungen auftauchen.