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Karlsruhe: Eichner will "Mannschaft an der Konstellation wachsen“ sehen

© IMAGO / Jan Huebner

Mit einer Mischung aus Selbstbewusstsein und Respekt reist der Karlsruher SC zum Traditionsduell am Samstag bei Fortuna Düsseldorf. Den Badenern winkt bei einem Erfolg im Idealfall der Vorstoß in die Spitzengruppe.

"Extrem herausfordernde Aufgabe“

Trainer Christian Eichner stellt seine in den vergangenen fünf Spielen nur einmal besiegte Mannschaft auf einen „unbequemen Gegner“ ein. "Düsseldorf hat einen der besten Kader der Liga mit erfahren Spielern und Unterschiedsspielern. Das ist eine extrem herausfordernde Aufgabe“, mahnte der Coach auf der Spieltags-Pressekonferenz zu 100-prozentiger Fokussierung.

Grundsätzlich jedoch sieht Eichner sein Team für das Wiedersehen mit dem früheren Karlsruher Rouwen Hennings als gut gerüstet an. "An solchen Konstellationen wächst die Mannschaft, und wir müssen auch daran wachsen. Ich bin aber überzeugt, dass wir das mit Rückenwind unseres Heimsieges schaffen werden“, meinte der frühere Profi mit Blick auf den starken Auftritt beim 2:1 am vergangenen Wochenende gegen Erzgebirge Aue.

Dennoch ließ der KSC-Coach sich hinsichtlich der Aufstellung noch nicht in die Karten schauen. Entsprechend blieb auch eine Nominierung von Fabian Schleusener nach seiner herausragenden Vorstellung als Joker gegen Aue vorerst noch offen. Falls sich Eichner jedoch wieder für eine Doppelspitze entscheiden sollte, hat Schleusener offenkundig gute Karten: "Er hat nicht nur wegen seines Tores gute Argumente gesammelt. Er hat der Mannschaft sehr gutgetan.“

Gersbeck-Ersatz mit "viel Ruhe und Gelassenheit“

Sicher zum Einsatz kommen wird Ersatzkeeper Markus Kuster nach dem Platzverweis gegen Stammtorhüter Marius Gersbeck in der Schlussphase der Begegnung mit Aue. Nervosität ist der Nummer zwei laut Eichner auch nicht anzumerken. "Er strahlt viel Ruhe und Gelassenheit aus“, beschrieb Eichner seine Eindrücke von Kuster in den zurückliegenden Trainingseinheiten.

Keine Auswirkungen auf die Mannschaft hatte seiner Beobachtung zufolge auch die Kunde vom langfristigen Ausfall von Abwehrspieler Robin Bormuth. Der Ex-Düsseldorfer hatte sich am vergangenen Mittwoch wegen seiner anhaltenden Sprunggelenkprobleme einer Operation unterziehen müssen und kann erst im neuen Jahr wieder spielen. "Wir müssen das zwar erst einmal verkraften, aber mein Team ist gut genug, um das wegzustecken“, meinte Eichner und fügte hinzu: „Die Mannschaft ist auch selbstbewusst genug, um eine gute Leistung zu bringen.“