Karlsruher SC: Befreiungsschlag bleibt aus

Der Karlsruher SC hat den erhofften Befreiungsschlag durch das 0:0 beim 1. FC Kaiserslautern zwar verpasst, nach einer turbulenten Woche dürfte man mit dem Zähler aber trotzdem zufrieden sein.

FCK-Tor nicht anerkannt

Den besseren Start erwischten zunächst die Gastgeber. Bereits nach fünf Minuten verpasste Marcel Gaus eine Mwene-Hereingabe nur knapp. Zehn Minuten später wurde es wieder brandgefährlich, als Osawe sich über links durchtankte, nach etwas Hektik im Karlsruher Strafraum konnte Startelf-Debütant Marik Sverko den Ball aber klären. Der KSC musste indes eine knappe halbe Stunde warten bis es zur ersten Chance kam. Hiroki Yamada zog aus 20 Metern einfach mal ab, der Schuss wurde abgefälscht und landete knapp im Toraus. Mit etwas Glück für den KSC ging es mit einem 0:0 in die Kabine.

Aus dieser kamen beide Teams jedoch nicht wirklich gut. Die ersten Minuten der zweiten Hälfte waren sehr zäh, keine Mannschaft konnte das Spiel an sich reißen. Der größte Aufreger der Partie ereignete sich dann in der 62. Minute. Zoua traf nach einem Freistoß per Kopf ins Tor, Schiedsrichter Perl erkannte den Treffer aufgrund einer Abseitsstellung aber nicht an, im Nachhinein eine Fehlentscheidung. Der KSC wurde danach etwas aktiver, Kamberi scheiterte an Pollersbeck (68.). In den letzten Minuten drängten die Lauterer dann auf den Führungstreffer, der KSC überstand diese Phase aber und konnte die Heimreise mit einem Punkt im Gepäck antreten.

Oral stolz auf sein Team

Nach einer turbulenten Woche, angefangen mit dem 1:3 gegen Sandhausen und der Entlassung von Sportdirektor Jens Todt, war Cheftrainer Tomas Oral zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft: „Ich muss der Mannschaft ein riesen Kompliment machen, zumal wir die Viererkette wieder einmal umstellen mussten. Beide Teams haben sich in der ersten Halbzeit neutralisiert. In der zweiten Halbzeit wurde es flotter, wir hatten zwei Kontermöglichkeiten, die wir nicht genutzt haben. Wir nehmen den Punkt mit, der gibt uns Kraft und Mut für die kommenden Aufgaben. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Kurve kriegen.“

Inwiefern sich der Punkt auf das Selbstvertrauen auswirken wird, kann der KSC schon am Freitag zeigen. Dann geht es im heimischen Wildpark gegen Greuther Fürth, was zudem das erste Spiel für Oliver Kreuzer als wiederverantwortlicher KSC-Sportdirektor wird.

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