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Kauczinski denkt vor Pauli-Rückkehr nur noch an Dresden

© imago images / Hentschel

Am Freitagabend (18.30 Uhr) hat Dynamo Dresden beim FC St.Pauli die große Chance, den Abstand von fünf Punkten auf das rettende Ufer und die Hamburger zu verkürzen. Dem Team von Markus Kauczinski müsste bei dessen ehemaligen Arbeitgeber dazu aber der erste Auswärtssieg der Saison gelingen. Ein nicht einfaches Unterfangen.

"Bin hier Trainer mit Leib und Seele"  

Das Stadion am Millerntor kennt Dresdens Coach Markus Kauczinski noch sehr gut. 488 Tage lang war er Trainer des Kiezclubs und machte den Verein in dieser Zeit von einem Abstiegskandidaten wieder zu einem ernst zunehmenden Aufstiegsaspiranten, dennoch wurde er im April 2019 nach vier sieglosen Spielen in Folge auf Platz sechs liegend beim FC St. Pauli entlassen. Am Freitag kehrt er nun zurück, wieder mit dem Auftrag des Klassenerhalts, dieses Mal aber im Namen der SG Dynamo Dresden.

"Ich bin hier Trainer mit Leib und Seele. Das macht mir Spaß und ich bin nur in der Vorbereitung auf das Spiel", sagt Kauczinski vor dem Keller-Duell mit dem Ex-Klub, mit dem der 49-Jährige mittlerweile abgeschlossen hat. "Es war eine schöne und erfolgreiche Zeit. Doch jede Zeit hat ihr Ende, ich habe meinen Frieden damit gemacht." Dennoch würde Kauczinski seinem ehemaligen Arbeitgeber gerne weh tun, schließlich könnte Dresden einen Sieg gut gebrauchen, um wieder in Tuchfühlung zu den Nichtabstiegsplätze zu kommen. Der Abstand auf Rang 15 und damit auf den FC St. Pauli beträgt aktuell fünf Punkte.

Das Warten auf den ersten Auswärtssieg 

Ein einfaches Unterfangen wird das aber nicht, schließlich konnte Dresden in zehn Anläufen noch kein Auswärtsspiel gewinnen und stellt fernab der Heimat die schlechteste Mannschaft der Liga. Und am Millerntor haben die Sachsen bei acht Anläufen in der Vergangenheit generell noch nie dreifach gepunktet (vier Remis und vier Niederlagen). Nach der Pleite gegen Darmstadt sind Zähler für die Sachsen nun aber Pflicht.

Verzichten muss Kauczinski bei dieser Aufgabe allerdings auf Marco Hartmann (Infekt) und Kevin Ehlers (Sprunggelenk). Zudem fehlen auch Patrick Ebert (Gelbsperre) und Simon Makienok (Rotsperre). Möglichen Ersatz für Ebert sieht Kauczinski in Baris Atik und dem im Winter verpflichteten Godsway Donyoh.