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Keine Einigung mit Monza: Mamba zurück in Paderborn

© imago images / ULMER Pressebildagentur

Der Transfer von Paderborn-Angreifer Streli Mamba zum italienischen Serie B-Aufsteiger AC Monza ist ins Stocken geraten. Der von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi unterstützte Verein konnte sich offenbar nicht dazu durchringen, die geforderte Millionen-Ablöse zu zahlen.

Entdeckt Berlusconi-Klub den Geiz?

Beim Trainingsauftakt des SC Paderborn suchte man Streli Mamba zuletzt vergeblich. Der 26-Jährige befand sich auf dem Weg nach Italien, mit dem AC Monza schien alles klar. Der italienische Zweitliga-Aufsteiger fährt derzeit eine äußerst ambitionierte Linie und möchte so schnell wie möglich in die Serie A. Mit den Transfers von Christian Gytkjaer und Mirko Maric, den Top-Torjägern aus Polen und Kroatien, untermauerte der Klub von Milliardär Silvio Berlusconi dieses Anliegen.

"Müssen nicht über jede Brücke gehen"

Durchaus überraschend also, dass die Italiener plötzlich weitere Millionen-Ausgaben scheuen. Für Streli Mamba, der in Paderborn einen Vertrag bis 2022 besitzt, wird damit ein Verbleib wahrscheinlicher. SCP-Sportchef Fabian Wohlgemuth gegenüber dem "Westfalen-Blatt": "Streli Mamba ist ein wichtiger Spieler innerhalb unseres sportlichen Konzeptes und wir werden bei einem möglichen Transfer nicht über jede Brücke gehen. Letztendlich geht es darum, zuerst die Interessenslage des SC Paderborn im Blick zu haben." Mamba war mit fünf Toren in 24 Einsätzen einer von Paderborns Top-Torschützen der abgelaufenen Saison.