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Keine Verlängerung: BTSV trennt sich von Nkansah und Becker

© imago images / Karina Hessland

Nach dem Zugang von Michael Schultz für die Braunschweiger Innenverteidigung verkündete der Klub nun zwei Abgänge in der Abwehrreihe. Die Verträge von Robin Becker und Steffen Nkansah werden nach dem Aufstieg nicht verlängert, auf den Positionen der beiden wollen sich die Löwen neu orientieren.

"Wollen unseren Kader verändern"

Jeweils drei Jahre verbrachten Steffen Nkansah und Robin Becker ihren gemeinsamen Werdegang bei der Braunschweiger Eintracht, gänzlich unterschiedlich voneinander ist ihre bisherige Karriere auch nicht. Nkansah kam im Sommer 2017 von Borussia Mönchengladbach II, Becker dagegen aus der Zweitvertretung von Bayer Leverkusen. Nun laufen die Verträge der beiden Abwehrspieler mit dem Saisonende aus, eine Verlängerung wird es nicht geben.

"Steffen und Robin waren wichtige Bestandteile unserer Mannschaft und haben einen Anteil am Erfolg", dankt BTSV-Sportdirektor Peter Vollmann den beiden Abwehrkräften, die in der 3. Liga erst zum Klassenerhalt und anschließend zum Aufstieg beitrugen. Nun wollen die Braunschweiger mit anderem Personal weitermachen: "Mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga wollen wir unseren großen Kader verändern und uns für die Zukunft auf diesen Positionen neu orientieren."

Ähnlicher Werdegang beim BTSV

Nach seiner Ausbildung in Hoffenheim und Gladbach blickt Nkansah nunmehr auf 63 Einsätze im Braunschweiger Trikot zurück, dabei gelangen ihm zwei Tore und eine Vorlage. Nach einer Rotsperre im November pendelte der 24-Jährige oftmals zwischen einem Kaderplatz und dem Sitz auf der Tribüne, erst nach dem Re-Start wurde Nkansah wieder wichtig. Bei Fans stand der Innenverteidiger nicht immer zu Recht, aber oftmals in der Kritik.

Einen ähnlichen Verlauf hat auch Becker hinter sich, der in Leverkusen ausgebildet wurde und nach einer Leihe zum 1. FC Heidenheim nach Braunschweig kam. 77 Spiele auf allen Abwehrpositionen später wird auch der 23-Jährige die Löwen aber nun verlassen.