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Keller warnt vor Überheblichkeit: "Harte Arbeit" als Basis zum Erfolg

© imago images / pmk

Mit dem Rückenwind von zwei Siegen in Folge geht der 1. FC Nürnberg in das kommende Spiel gegen den 1. FC Heidenheim. Um den nächsten Schritt aus dem Tabellenkeller zu gehen, muss der Bundesliga-Absteiger an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen – und Cheftrainer Jens Keller warnt bereits, dass seine Mannschaft nicht vergessen darf, woher sie in diesem Winter kam.

FCN sammelt Punkte und Selbstvertrauen

Nach der 1:4-Pleite zum Jahresauftakt gegen den Hamburger SV war die Sorge um den 1. FC Nürnberg groß, der zu diesem Zeitpunkt wieder auf den Abstiegs-Relegationsplatz abrutschte. Dem Team von Cheftrainer Jens Keller gelang allerdings die unmittelbare Trendwende in den darauffolgenden Partien gegen Sandhausen und Osnabrück, die der zudem noch ohne Gegentor für sich entscheiden konnte. "Wichtig ist, dass das Selbstvertrauen zurückkommt", sieht Keller die positiven Einflüsse, welche die beiden Siege mit sich bringen – ganz abgesehen von den Punkten, die der FCN dringen braucht.

"Müssen so weitermachen"

Weiter soll es deshalb gegen Heidenheim gehen. Doch Keller warnt nach den zwei Erfolgen: "Selbstvertrauen und Überheblichkeit können ganz eng beieinander sein." Um den guten Weg fortsetzen zu können, setzt der Übungsleiter auf Bodenständigkeit. "Wir müssen einfach so weitermachen, unsere Siege haben wir durch harte Arbeit geholt. Das ist die Basis zum Erfolg", gibt Keller seiner Mannschaft vor, dass sie sich jetzt nicht ausruhen dürfte. Mit dem 1. FC Heidenheim wartet schließlich der Tabellenfünfte, der noch im Aufstiegsrennen mitmischen kann. Ein Kaliber, gegen das der Club zuletzt nicht oft gut aussah. Aber Keller verspricht auch: "Vorne sind wir mit unserer Qualität immer in der Lage, Tore zu schießen." Nur nicht auf Kosten der Defensivarbeit.