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KSC bleibt das Zünglein an der Waage: "Verantwortung für die ganze Liga"

© IMAGO / Uwe Kraft

Fünf Punkte will der Karlsruher SC in der aktuellen Saison noch holen, um die 50-Punkte-Marke zu knacken. Das wiederum würde wohl erheblichen Einfluss auf den Aufstiegskampf nach sich ziehen. Am Samstag (13 Uhr) treffen die Badener nämlich auf Fürth. Einer Verantwortung gegenüber der Liga war sich Cheftrainer Christian Eichner daher bewusst.

"Tangiert uns nicht wirklich"

Drei Spiele stehen für den Karlsruher SC noch auf dem Programm, bevor eine sorgenfreie Spielzeit ihr Ende findet und die Badener einen Platz in der oberen Tabellenhälfte innehalten – so zumindest die Wunschvorstellung. Denn mit 45 Punkten steht der KSC derzeit auf dem achten Rang und braucht aus den verbleibenden Spielen, um das Minimalziel zu realisieren. "Wir sind total positiv, dass wir die 50 Punkte noch erreichen", gab sich KSC-Cheftrainer Christian Eichner optimistisch, dass die Mannschaft noch Zähler aus dem Endspurt ziehen wird. Mit Duellen gegen Fürth (A) und Kiel (H) haben die Badener damit noch zwei Aufstiegsaspiranten vor der Brust.

"Es tangiert uns nicht wirklich, wer in die Relegation geht oder direkt aufsteigt", schob Eichner die Rechenspiele der Liga von sich. Doch zweifelsohne kann der KSC eine entscheidende Rolle spielen. Düsseldorf wurde bereits in die Mangel genommen, ehe die Rheinländer den Last-Minute-Sieg feierten. "Uns ist bewusst, dass wir eine Verantwortung für die ganze Liga haben", verdeutlichte der Übungsleiter daher, dass die Badener nichts abschenken werden. Die eigenen Ziele wurden schließlich schon betont.

Fünf Spieler fallen aus

Dsa Fürther Kleeblatt schätzte Eichner als Mannschaft ein, die "immer fußballerisch sehr hochwertig vors gegnerische Tor" kommen kann. Dennoch wolle der KSC im Frankenland seine eigenen Möglichkeiten nutzen und die Punkte holen. Dazu benötigen die Badener aber wohl eine defensive Stabilität, die Eichner in einer Kombination von Marco Thiede und Sebastian Jung auf der rechten Außenbahn durchaus gegeben sah. "Das ist eine Option", kündigte der 38-Jährige daher an. Keine Alternativen für den Kader sind derweil Dirk Carlson (Aufbautraining), Kyoung-Rok Choi (Muskelfaserriss) und Janis Hanek (Aufbautraining). Auch Marc Lorenz und Benjamin Goller werden fehlen.