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KSC spielt gut mit, aber "Tore entscheiden nun mal das Spiel"

© imago images / Joachim Sielski

Nach dem frühen Pokal-Aus folgte für den Karlsruher SC nun die Auftaktpleite in der Liga, obwohl das Spiel der Badener in beiden Partien ansehnlich wirkte. Wie Cheftrainer Christian Eichner erneut festhielt, fehlte lediglich der Ertrag wieder einmal. Auf der Art und Weise des Auftritts gegen Hannover kann der KSC aber aufbauen.

"Stückchen stärker" als gegen Union

Ohne Top-Torjäger Philipp Hofmann, der die Auftaktpartie gegen Hannover 96 über 90 Minuten auf der Bank verfolgte, schlug sich der Karlsruher SC bei den Niedersachsen gar nicht schlecht. "Wir haben wieder ein sehr gutes Spiel gemacht, haben unsere Leistung der letzten Woche gegen Berlin bestätigt und ich glaube sogar dass wir heute sogar noch ein Stückchen stärker waren", empfand KSC-Kapitän Jerome Gondorf die Leistung der Badener durchaus als ansprechend. Doch am Ende des Tages steht eine 0:2-Niederlage aus Sicht der Gäste auf dem Papier.

So hätte es nicht kommen müssen, wie Gondorf beschrieb: "Wir haben es Hannover sehr sehr schwer gemacht und sie in meinen Augen nicht ins Spiel kommen lassen, erst durch einen individuellen Fehler – wo das 1:0 entsteht." Auch danach habe das Team aber um dem Punktgewinn gekämpft und "mutig weiter gespielt", aber das Ergebnis blieb bestehen. Auch zum Ärgernis von Cheftrainer Christian Eichner: "Ich glaube, dass meine Mannschaft ein sehr ordentliches Auswärtsspiel gemacht hat bei einem der Topfavoriten der Liga."

Eichners ehrliches Fazit

Nach dem Pokal-Aus in der 118. Spielminute und dem 0:2-Auftakt gegen Hannover hat der KSC augenscheinlich einen Fehlstart in die Saison zu verkraften. Angesichts der namhaften Gegner und der ansprechenden Auftrittsweise der Badener sind die Beteiligten von diesem Fazit aber weit entfernt. Trotzdem hielt Eichner fest: "Hannover hat völlig verdient gewonnen aus meiner Sicht, auch wenn sich das sehr sehr schlecht anfühlt für uns, aber Tore entscheiden nun mal das Spiel." Entsprechend fällt die Analyse des KSC-Cheftrainers auch aus, denn "viel Aufwand und wenig Ertrag" sind bei den Badenern noch nicht im Einklang.