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Leihe auf eigenen Wunsch: VfL parkt Köhler in Verl

© IMAGO / Nico Paetzel

Mittelfeldspieler Sven Köhler zählte beim VfL Osnabrück in der vergangenen Saison zu den großen Überraschungen, denn der Neuzugang vom SV Lippstadt schien den Sprung von der Regionalliga in die 2. Bundesliga auf Anhieb zu schaffen. Zuletzt stockte die Karriere des 24-Jährigen leicht, weswegen er sich jetzt Spielpraxis beim SC Verl holen soll.

Verlängerung und Leihe

Dortmund, Bochum, Schalke – von den Revierklubs kennt VfL-Mittelfeldspieler Sven Köhler einige aus dem Jugendbereich. Allerdings entschied sich der 24-Jährige seinerzeit für den Umweg über Lippstadt, um in den Profi-Fußball vorzustoßen. Zweieinhalb Jahre kickte der defensive Mittelfeldspieler für die Ostwestfalen in der Ober- und Regionalliga, ehe der VfL Osnabrück für eine Ablösesumme in unbekannter Höhe zuschlug. Seither verbuchte Köhler bereits 22 Zweitliga-Spiele in den letzten anderthalb Jahren.

Allerdings stock der steile Aufstieg des defensiven Mittelfeldmanns im zweiten Jahr, denn bislang kam Köhler nur über 70 Spielminuten auf das Feld. Auf eigenen Wunsch bat der 24-Jährige deshalb um ein Leihgeschäft, welches ihn nun zurück nach Ostwestfalen führen wird – allerdings zum SC Verl in der 3. Liga. Dort wird Köhler in der kommenden Rückrunde am Ball sein, der Vertrag in Osnabrück wurde vorzeitig um ein Jahr bis 2022 verlängert.

Verl begeistert die 3. Liga

In Verl schließt sich Köhler dem Überraschungsaufsteiger der 3. Liga an. Während Bayern-Meister Türkgücü München über eine finanziellen Hintergrund verfügt und Südwest-Aufsteiger Saarbrücken mit Tradition auftrumpft, ist der Klub aus Verl erstmals im Profi-Fußball vertreten – und begeistert die Liga. Mit 31 Punkten aus 20 Spielen steht der vermeintlich kleinste Klub der 3. Liga derzeit auf dem sechsten Rang. Auf dem Weg zum Klassenerhalt – oder mehr – soll nun Köhler helfen.