• Facebook
  • Twitter

Männel mit Aue in Gesprächen: "Bundesliga noch nicht ganz ausgeträumt"

© IMAGO / Picture Point

Mit 425 Pflichtspiel-Einsätzen ist Torhüter Martin Männel beim FC Erzgebirge Aue schon jetzt eine Legende. Wäre es dazu gekommen, wenn der FCE-Kapitän ein passendes Angebot aus der Bundesliga bekommen hätte? Gespräche darüber gab es in der Vergangenheit bereits – doch nun spricht der 33-Jährige über eine Verlängerung in Aue.

"Ein paar Jahre dranhängen"

Seit 2008 spielt Martin Männel für die Veilchen und war in dieser Zeit – abgesehen von einer sehr kurzen Phase in der Saison 2013/14 – als Stammtorhüter gesetzt. Mittlerweile ist der 33-Jährige sogar Redordspieler im Erzgebirge. Verwunderlich ist es daher nicht, dass der Verein mit seiner Ikone bereits über eine Vertragsverlängerung spricht – obwohl Männel noch bis 2022 an die Auer gebunden ist. "Wir führen bereits Gespräche, denn es ist so, dass ich hier froh und glücklich bin. Ich kann mir vorstellen, noch ein paar Jahre in Aue dranzuhängen", machte Männel gegenüber der "Bild"-Zeitung selbst keinen Hehl daraus, dass er seinen Rekord in Aue wohl gerne ausbauen würde.

Aber auch der Traum von der Bundesliga lebt. "Über die Jahre habe ich immer mal Gespräche geführt, aber es hat sich nie so richtig die Gelegenheit ergeben", erklärte Männel, dass es bereits mehrfach Interesse am gebürtigen Henningsdörfer gab. Aufgegeben hat der Torhüter das große Ziel nie: "Die Bundesliga ist für mich trotzdem noch nicht ganz ausgeträumt. Auch wenn ich nächstes Jahr 34 werde, wird dieses kleine Hintertürchen bis zum Schluss offen bleiben." Eventuell sogar mit dem FCE? Hinlänglich ist bekannt, dass sich der Klub mit "Projekt 2023" für höhere Aufgaben stabilisieren will.

Rolle nach Karriereende angedacht

"Es würde uns freuen, wenn wir Martin möglichst zeitnah langfristig an den Klub binden könnten", folgte das Statement von FCE-Präsident Helge Leonhardt bezüglich der Personalie im Auer Kasten. Im Erzgebirge bestehen schließlich keine Zweifel, dass es sich bei Männel um eine Klub-Ikone handelt, wie es viele Fußball-Romantiker heute nicht mehr für möglich halten. "Er ist auf und neben dem Platz eine herausragende Persönlichkeit. Er soll auch nach seiner aktiven Laufbahn eine Rolle beim FC Erzgebirge spielen", so der Klubboss vielsagend. Wie es weitergeht, hat wohl niemand deutlicher in der Hand, als Männel selbst.