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Mamba und Vasiliadis: SCP-Akteure zum Saisonstart umworben

© imago images / pmk

Der eine war gefühlt schon zwei Mal weg, der andere soll nach Möglichkeit bleiben: Streli Mamba und Sebastian Vasiliadis bestimmen das Transfergeschehen des SC Paderborn. Knapp zwei Millionen Euro für den Stürmer hätten den Kassen der Ostwestfalen sicherlich gut getan, nicht weniger sollte für den zentralen Mittelfeldmann auf den Tisch gelegt werden. Wenn das überhaupt ausreicht.

Bielefelds verbessertes Angebot

In naher Zukunft könnte Sebastian Vasiliadis vom SC Paderborn zum griechischen Nationalspieler aufsteigen, bislang blieb ihm ein Debüt für den Europameister von 2004 allerdings verwehrt. Den Marktwert des zentralen Mittelfeldspieler beeinflusst der Dunstkreis der Nationalmannschaft trotzdem, dieser wird bei rund 3,2 Millionen Euro eingeschätzt. Nach Angaben des "Westfalen-Blattes" gab es schon im März ein Angebot von Ostwestfalen-Rivale Biefefeld – aber wohl deutlich unter einer Million Euro.

Der "Kicker" schließt nun daran an, dass die Arminia das "für eigene Verhältnisse schon üppige Angebot" jetzt nachgebessert habe. Aber der SC Paderborn bleibt hart. "Vasi ist einer unserer Eckpfeiler und damit ganz wichtiger Bestandteil unseres Teams. Ihn würde ich sehr gerne behalten", erklärt Cheftrainer Steffen Baumgart, obwohl die Kassen des Klubs einen Geldsegen gebrauchen könnten. Auf der anderen Seite will der Coach aber die Qualität des Kaders aufrecht erhalten. Vor drei Jahren erlebte der 48-Jährige, wie der SCP nach dem letzten Bundesliga-Abstieg sportlich bis in die Regionalliga durchgereicht wurde.

"Verletzung niemals unentdeckt"

Eine Wiederholung der Geschichte soll im Ansatz erstickt werden, dafür braucht der SCP auch Qualität. Und Vasiliadis ist noch bis 2021 an die Ostwestfalen gebunden. Beim richtigen Gebot könnten die Verantwortlichen allerdings ins Grübeln kommen, so schließlich auch bei Stürmer Streli Mamba geschehen. Mit ihrer Ablöseforderung an den 1. FC Köln blieben die Paderborner hart, fast zwei Millionen Euro standen in Aussicht. Aber der Deal platzte im Medizincheck, die Domstädter gingen von einer zehnwöchigen Pause aus. "Wir haben hervorragende Ärzte und Physios in Paderborn. Da wäre eine schwere Verletzung niemals unentdeckt geblieben", zweifelt Baumgart an der Diagnose. In München lässt sich Mamba nun von Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt untersuchen.