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"Emotional gepackt": Markus Feldhoff neuer Trainer beim VfL Osnabrück

IMAGO / Bernd König

Markus Feldhoff ist der neue Trainer beim VfL Osnabrück. Wie der Klub am Mittwochvormittag vermeldete, erhält der 46-Jährige einen Vertrag bis Sommer 2022. Feldhoff war bereits als Spieler und Co-Trainer an der Bremer Brücke aktiv und zuletzt Assistent bei Hertha BSC.

58 Partien als Spieler für den VfL

Nach nur drei Punkten aus zehn Ligapartien musste Marco Grote am 15. Februar beim VfL Osnabrück gehen, mit Markus Feldhoff steht nun sein Nachfolger fest. Der einstige Bundesliga-Profi (158 Spiele für Leverkusen, Uerdingen, Wolfsburg, Gladbach und Cottbus) erhielt einen Vertrag bis Sommer 2022. Feldhoff verfüge "nicht nur über die notwendige Fachkompetenz, er bringt gleichzeitig die Energie und Leidenschaft mit, die es in dieser Situation braucht, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen", erklärte VfL-Geschäftsführer Benjamin Schmedes die Entscheidung, den ehemaligen Mittelstürmer zu verpflichten.

Feldhoff, der 2013 den Fußballlehrer-Lehrgang absolvierte, soll in den verbleibenden elf Partien den Abstieg der Niedersachsen in die 3. Liga verhindern. Aktuell steht das Team nach neun Pleiten in Folge als 15. nur einen Punkt vor dem Abstiegs-Relegationsplatz. Da das Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg am Sonntag aufgrund einer Corona-Quarantäne beim Jahn wohl abgesagt wird, feiert der 46-Jährige wohl beim Auswärtsspiel in Nürnberg am 14. März sein Debüt.

Dass der gebürtige Oberhausener, der mit Florian Fulland als Co-Trainer zusammenarbeiten wird, bereits als Spieler (2004 bis 2008/58 Partien) und Co-Trainer unter Claus-Dieter Wollitz (2009) beim VfL tätig war, "spielte bei der Entscheidung zwar keine Rolle, dennoch konnte ich direkt eine hohe Identifikation spüren", meinte Schmedes.

"Absolute Überzeugung"

Nach seinen Stationen als Co-Trainer in Cottbus, Paderborn, Bremen und Ingolstadt war Feldhoff zuletzt von November 2019 bis April 2020 Assistent von Alexander Nouri und Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC. "Ich freue mich wahnsinnig auf die reizvolle Aufgabe beim VfL Osnabrück. Ich kann nicht verhehlen, dass ich auch aufgrund meiner Vergangenheit in Lila-Weiß unmittelbar nach dem Anruf von Benjamin Schmedes emotional gepackt war", so Feldhoff.

Den Ausschlag für sein Engagement hätten aber "die große Schnittmenge der jeweiligen Vorstellungen von Benjamin Schmedes und mir sowie die absolute Überzeugung, dass wir gemeinsam erfolgreich sein können" gegeben. Sollte auch der zweite erforderliche Corona-Test negativ ausfallen, kann der Ex-Profi am Donnerstag die erste Trainingseinheit leiten. Am Mittwoch musste er noch zuschauen.