• Facebook
  • Twitter

Markus Kauczinski: Vom Jugend- zum Profitrainer

Seit 2001 ist nun schon Markus Kauczinski beim Karlsruher SC als Trainer aktiv – ganze 12,5 Jahre! Von der U19 Mannschaft des KSC kämpfte sich der gebürtige Gelsenkirchener bis zu den Profis hoch. 2004 führte er die U19 des KSC in die 1.Bundesliga. Die U19 konnte hierbei unter der Leitung von Kauczinski in 26 Spielen 24-mal siegen! Kurz darauf wurde er als Belohnung für seine guten Leistungen zum Jugendkoordinator ernannt, ehe er im Jahre 2009 die 2. Mannschaft des Karlsruher SC übernahm. Seit 2012 coacht der 43-Jährige die 1. Mannschaft des KSC, nachdem er dreimal zuvor hier als Interimstrainer eingesetzt wurde. Einen Anstieg, den man nicht alle Tage sieht. Doch was ist das Rezept für Kauczinskis Erfolg?

Kauczinski – Mit Bodenständigkeit, Ehrgeiz und Arbeitsbereitschaft zum Erfolg

Beantworten kann dies nur Kauczinski selbst. Als Außenstehender fällt aber besonders sein Ehrgeiz auf. Während andere Mannschaften sich noch im Urlaub befanden, starteten er und sein Team bereits am 11.06.2013 in die neue Saison. Nur 23 Tage nach dem letzten Spiel in der 3. Liga. Aber auch im Urlaub ließ ihn die Arbeit nicht kalt. Gemeinsam mit Sportdirektor Oliver Kreuzer (später: Jens Todt) klärte er die letzten Details in Sachen Transfers.  Kauczinski hat es so geschafft ein zweitligataugliches Team zusammenzustellen und das ohne zahlreiche Neuverpflichtungen wie in den Vorjahren. Ein weiterer Pluspunkt ist seine Bodenständigkeit: Trotz des aktuell guten Tabellenplatzes (4. Platz) gibt es für ihn keinen Grund durchzudrehen. Das erste Gebot heißt nämlich immer noch: „Nichts mit dem Abstieg zu tun haben!“ Dafür arbeitete er. Den für ihn gibt es fast immer etwas zu verbessern. Und wenn es mal nicht klappt, dann greift er eben zu härteren Mitteln.

Immer für Überraschungen gut

Bei Kauczinski kann es dann durchaus auch mal zu Überraschungen kommen. So wie im letzten Jahr, als ein gewisser Hakan Calhanoglu (jetzt HSV), nach nicht angemessenen Leistungen, um sein Platz in der Elf bangen muss. Besonders an dem KSC-Coach ist, dass er auch jüngeren Spielern eine Chance gibt. Ein Beispiel dafür ist Marvin Mehlem (U17). Dieser durfte im diesem Jahr trotz seiner noch jungen 16 Jahre mit in das Wintertrainingslager reisen. Insgesamt lässt sich sagen, dass der KSC auch in Zukunft, unter der Leitung von Markus Kauczinski, so gut dastehen kann wie aktuell.

Daher kann man auch von einem verdienten Sieg bei unserer Abstimmung auf liga2-online.de zum Trainer der bisherigen Saison sprechen. Die Zahlen sprechen ja für sich. 89% der abgegebenen Stimmen für den KSC-Coach: Markus Kauczinski.

FOTO:  FU Sportfotografie