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Marvin Ducksch: "Am Ende haben wir uns belohnt"

An der Kieler Förde herrscht große Freude. Nach dem 1:1 in Düsseldorf ist Holstein Kiel der Relegationsplatz zur Bundesliga nicht mehr zu nehmen. Auch weil die Konkurrenz zuletzt schwächelte. Im Gegensatz zu den Norddeutschen: Sie verloren nur eine der vergangenen neun Begegnungen. 

Kiel nimmt in der ersten Halbzeit Fahrt auf

Der scheidende Chefcoach hat auf "Welt.de" bereits die beiden Relegationsspiele gegen Hamburg, Wolfsburg oder Freiburg im Blick. "Wir nehmen es wie es kommt. Wir werden alles dafür tun, diese Spiele erfolgreich zu gestalten", verspricht Markus Anfang.

In der ausverkauften Esprit-Arena begann seine Truppe schwungvoll, ohne sich jedoch klare Torchancen zu erarbeiten. In der 13. Minute tauchte plötzlich Usami frei vor Kiels Keeper Kenneth Kronholm auf, doch der Fortune schoss am Gehäuse vorbei. Beide Teams agierten auf Augenhöhe und neutralisierten sich. In der Schlussphase der ersten Halbzeit drückten die Norddeutschen auf das Tempo. Kingsley Schindler bediente in der 32. Minute Tom Weilandt, doch dessen Volleyschuss ging über das Gehäuse. Wenig später scheiterte Marvin Ducksch an Fortunen-Keeper Wolf, der in der 40. Minute einen Kopfball von Weilandt entschärfte. Ein abgefälschter Ducksch-Schuss landete knapp neben dem Pfosten.

Holstein antwortet schnell

Nach dem Seitenwechsel ging die Partie mit einigen kniffligen Szenen holprig weiter. Kiels Kronholm wurde in der 69. Minute von einem Feuerzeug aus dem Düsseldorfer Block getroffen. Für den Torwart ging es weiter. Wenig später dann der Rückschlag für die Gäste. Düsseldorfs Raman hatte in der 75. Minute  aus kurzer Distanz vollstreckt. Doch Holstein blieb weiter am Drücker. "Wir haben alles in die Waagschale geworfen, weil wir die Relegation perfekt machen wollten. Und am Ende haben wir uns belohnt", so Marvin Ducksch auf der KSV-Webseite. Der Kieler Toptorjäger hatte fast postwendend für den verdienten Ausgleich gesorgt, nachdem Dominick Drexler ihn sehenswert mit der Hacke bedient hatte. "Das war eine besondere Atmosphäre hier. Die Düsseldorfer haben uns nichts geschenkt, obwohl sie schon als Aufsteiger feststanden“, so Holstein-Sportchef Ralf Becker.