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"Mit denen wollen wir uns messen": Walter freut sich auf starken Gegner

© IMAGO / Ulrich Hufnagel

Dritter gegen Vierter – der Hamburger SV hat kurz vor der Winterpause den Aufstiegs-Relegationsplatz gegen den FC Schalke 04 (Samstag, 20:30 Uhr) zu verteidigen. Um sich zu verbessern braucht es genau diese starken Gegner, wie Cheftrainer Tim Walter fand.

"Solche Duelle brauchen wir"

Zu Saisonbeginn konnte sich der HSV mit einem 3:1-Sieg gegen den Bundesliga-Absteiger durchsetzen und ein erstes Ausrufezeichen für die Spielzeit setzen. Jetzt, zum Rückrunden-Auftakt, sind beide Teams wieder gleichauf in der Tabelle – einzig das bessere Torverhältnis ist ein Trumpf der Hamburger. Im engen Aufstiegsrennen kommt HSV-Cheftrainer Tim Walter ohnehin gelegen, dass nun ein stärkerer Gegner unter dem Weihnachtsbaum wartet. "Solche Duelle mit den besten Mannschaften der Liga brauchen wir, um uns auf unserem Weg weiter zu verbessern", schwor der Coach seine Mannschaft ein.

Der Werdegang der Schalker hat Walter dabei auch im Blick. "Schalke war vor gefühlt drei Jahren noch Vizemeister in der Bundesliga, jetzt sind sie unser Gegner in der 2. Liga. Sie haben sehr gute Spieler, mit denen wollen wir uns messen", bereitete der 46-Jährige seine Mannschaft auf ein enges Match vor. Jedoch auf Augenhöhe, denn der HSV sei "guter Dinge" und freut sich "riesig auf das Spiel". Mit einem Sieg kann man die Königsblauen erneut auf drei Zähler distanzieren.

Jatta rechtzeitig fit, Reis fällt aus

Bakery Jatta wird nach einem grippalen Infekt vermutlich rechtzeitig fit werden, während Ludovit Reis nach einer Rückenprellung vorsichtshalber aussetzte. Auch Daniel Heuer Fernandes (Aufbautraining) ist noch keine Option, um vor der Winterpause zurückzukehren. In allen weiteren Bereichen fehlen nur die Langzeitverletzten, doch auch das machte Walter keine Sorgen. "Durch unsere Ausfälle haben wir im Moment einige Jungs, die zu Beginn der Saison nicht so zum Zug gekommen sind, aktuell aber eine wichtige Rolle spielen", freute sich der 46-Jährige über die Breite des Kaders, die sich jetzt bezahlt macht.

Schon jetzt ist für die weitere Zeit beim HSV klar: "Konkurrenz belebt das Geschäft, deswegen ist es für uns wichtig, dass wir uns immer gegenseitig Druck machen und die Weiterentwicklung vorantreiben." Mit dieser Entwicklung wollen die Hamburger jetzt mindestens den dritten Platz festigen, auch der Sprung auf den zweiten Rang ist bei den richtigen Ergebnissen noch möglich. Im kommenden Jahr wird die Arbeit dann fortgeführt – mit einem, der wichtigsten Faktoren: "Entscheidend ist der positive Umgang und die Harmonie in der Mannschaft. Denn unterm Strich geht es um das Team und den gemeinsamen Erfolg." Das war Walter und seinem Team bisher gut gelungen.