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MSV Duisburg belohnt sich wieder nicht

Der MSV Duisburg tritt weiter auf der Stelle. Nach einer engagierten und ansprechenden Leistung beim ebenfalls sieglosen FC Magdeburg, mussten sich die Zebras am Ende über das Remis sogar glücklich schätzen. Dabei hatte diesmal alles so gut angefangen.

"Wir bekommen die Tore viel zu einfach"

Früh war der MSV beim Aufsteiger aus Magdeburg in Führung gegangen. Nach einer engagierten, druckvolleren Anfagsphase belohnte Iljutcenko sein Team mit dem verdienten Führungstreffer. Doch die Meidericher verpassten es nachzulegen und ließen den Gastgeber mehr und mehr ins Spiel kommen und konnte sich nach einigen Chancen des 1. FCM bei Fortuna bedanken, dass es mit dem knappen Vorsprung in die Pause ging. Ähnlich sieht es auch MSV-Abwehrspieler Kevin Wolze: "Wir sind gut ins Spiel gekommen und hatten dann auch etwas Glück, dass Magdeburg nicht den Ausgleich erzielt. In der zweiten Halbezit sind wir dann ein Stück weit selbst schuld, dass der Ausgleich fällt."

Denn erneut gab der MSV das Spiel komplett aus der Hand. Wieder erwies sich die Defensive der Mannschaft vom Niederrhein als äußerst instabil, ließ immer wieder Chancen des Gegners zu, die im zweiten Durchgang auch vom 1. FC Magdeburg genutzt wurden. Entsprechend unzufrieden äußert sich auch Sportdirektor Ivo Grlic zu den Fehlern der Duisburger Hintermannschaft. "Wir bekommen die Tore viel zu einfach und das ärgert einen. Die Mannschaft hat eine tolle Moral gezeigt, aber sie bringen sich selbst um den Lohn, wenn man so einfache Gegentore bekommt."

Gruev hadert mit dem Schiedsrichter

Der eine Punkt beim ebenfalls sieglosen Aufsteiger aus Magdeburg ist in der derzeitigen Situation viel zu wenig für den MSV. Nach sieben Spieltagen steht der MSV Duisburg mit nur zwei Zählern am Tabellenende. Von einer Trainerdiskussion möchte Grlic aber dennoch nichts hören – zumindest nicht in der Öffentlichkeit: "Ich werde hier nicht auf eine Trainerdiskussion eingehen. Wir besprechen alles intern – so wie wir es immer machen!"

Wieviel Zeit MSV-Trainer Ilia Gruev noch bekommt, um die Misere in Duisburg zu beenden, bleibt also noch unklar. Der ärgert sich derweil über die Fehlentscheidungen der Schiedsrichter, die aus seiner Sicht den Auswärtssieg mit verhinderten: "Dann gibt es wieder Fehlentscheidung gegen uns. In sieben Spieltagen vier Fehlentscheidungen gegen uns, das ist ärgerlich. Wir können nicht alles auf den Schiedsrichter schieben. Aber in unser Situation, so viele Fehlentscheidungen, da kann ich nichts mehr sagen."