MSV-Sportdirektor Ivica Grlic schließt Winter-Transfers aus

Trotz der bitteren 0:4-Niederlage in Regensburg spielt der MSV Duisburg als Aufsteiger eine passable Hinrunde. Nun hat sich Sportdirektor Ivica Grlic zu möglichen Personalien in der Winterpause geäußert.
Trotz guter Hinrunde ist der Relegationsplatz nicht weit entfernt
An der Hinrunde der Zebras kann es unter den Ansprüchen des MSV nur wenig zu mäkeln geben. Die Blau-Weißen stehen nach 15 Spieltagen mit 19 Punkten auf einem soliden elften Tabellenplatz. Dass die untere Tabellenhälfte sehr eng zusammengerückt ist, erkennt man am Relegationsplatz 16, der nur zwei Punkte entfernt ist. Trotz der guten Ausgangslage hat Sportdirektor Ivica Grlic auf der Vereinshomepage noch einmal den Finger in die Wunde des Regensburg-Spiels gelegt: "Wir haben wirklich gut angefangen – und sind dann wieder in alte Fehler-Muster verfallen. Ich sage: Nicht Regensburg hat dieses Spiel gewonnen, sondern wir haben es verloren!"
Den mannschaftsinternen Konkurrenzkampf durch Transfers in der Winterpause weiter zu forcieren, schließt Grlic aus: "Und um es ganz klar zu sagen: ich vertraue unserem Team. Es hat bislang eine gute Saison gespielt, zeigt sich über weite Strecken stabil, keiner verliert die Bodenhaftung, die Jungs gehen auch nach einem Auftritt wie in Regensburg selbstkritisch mit sich um." Zudem wirft das 42 Jahre alte MSV-Urgestein einen Blick auf die finanzielle Situation der Zebras: "Wir kennen unsere finanzielle Situation beim MSV. Wir arbeiten in Duisburg mit dem, was wir haben – basta!"
Was wird aus Özbek, Bröker und Brandstetter?
Dennoch könnte es gut sein, dass die Personaldecke bei den Wedau-Kickern in der Winterpause an einigen Stellen noch einmal ausgebessert wird. Schließlich ist die sportliche Zukunft einiger Kicker beim MSV mehr als ungewiss, wie Grlic verriet: "Baris Özbek und Thomas Bröker kennen ihren Stand bei uns, ihnen wünsche ich, dass sie wieder Fußball spielen. Simon Brandstetter ist jetzt auf uns zugekommen, denkt über eine Veränderung nach."