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Nach falschen Tests: Heidenheim prüft rechtliche Schritte gegen Labor

imago images / foto2press

Nachdem vor dem Spiel des 1. FC Heidenheim gegen den VfL Osnabrück insgesamt sechs Personen falsch positiv auf Corona getestet worden waren, prüft der Klub nun rechtliche Schritte gegen das zuständige Labor. 

"Ist unsere Pflicht"

Gegenüber der "Deutschen Presse-Agentur" begründet Vorstandschef Holger Sanwald das Vorgehen: "Die Prüfung rechtlicher Schritte gegen das zuständige Labor ist unsere Pflicht, da die Vorbereitung der Mannschaft auf unser Spiel gegen den VfL Osnabrück empfindlich gestört wurde und uns in den vergangenen Tagen im Zuge der Testungen ein finanzieller Mehraufwand sowie Imageschaden entstanden ist." Was diesbezüglich rechtlich möglich ist, "gilt es jetzt für uns im Nachgang zu klären", so Sandwald weiter.

Klub wechselte Labor

Am Mittwoch war zunächst Maximilian Thiel positiv getestet worden, am Donnerstag fielen die Tests bei fünf weiteren Personen positiv aus. Nach einem Wechsel des Labors waren am Freitag und Samstag alle Tests negativ, sodass die Partie gegen den VfL Osnabrück am Sonntagnachmittag wie geplant stattfinden konnte. Die zuvor positiv getesteten Akteuren konnten allesamt zum Einsatz kommen, sodass dem FCH im Gegensatz zu den Würzburger Kickers kein Nachteil entstanden ist. Die Kickers waren am Wochenende ebenfalls von falsch positiven Tests betroffen und mussten bei der Partie gegen den HSV am Samstag auf Abwehrchef Douglas verzichten. Der Aufsteiger denkt nun offenbar über einen Einspruch nach.