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Nach nur acht Spielen: FC Ingolstadt trennt sich von André Schubert

IMAGO / Ulrich Hufnagel

Aufsteiger FC Ingolstadt hat zum zweiten Mal in dieser Saison die Reißleine gezogen und sich nach nur acht Liga-Spielen von Trainer André Schubert getrennt. Auch Co-Trainer Asif Saric muss gehen. Mit der Entscheidung reagieren die Verantwortlichen auf die schwache Bilanz unter dem 50-Jährigen.

Nur drei Punkte in acht Spielen

Erst Ende September hatte Schubert von Roberto Pätzold, der seit Saisonbeginn im Amt war, übernommen, war in acht Liga-Spielen jedoch sieglos geblieben und hatte gerade mal drei Punkte geholt. Einen am letzten Samstag beim 1:1 in Rostock, als der FCI zahlreiche Corona-Ausfälle kompensieren musste. Nach nur 72 Tagen im Amt ist Schuberts Zeit beim FCI nun bereits wieder abgelaufen.

"Wir haben diese Entscheidung nach eingehender Analyse der aktuellen Situation getroffen", erklärt Sport-Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer, der seit vier Wochen beim FCI ist. "Ich möchte mich im Namen des gesamten Vereins bei André für seinen Einsatz in den vergangenen, fordernden Wochen bedanken und ihm alles Gute für seinen weiteren Weg wünschen."

Co- und Athletik-Coach übernehmen vorerst

Vorerst werden Co-Trainer Thomas Karg und Athletik-Coach Luca Schuster das Training der Schanzer leiten. Ob das Duo auch am Samstag im Heimspiel gegen Hannover 96 auf der Bank sitzen wird, dazu machte der Klub keine Angaben. Gesucht wird nun bereits der vierte (!) Trainer in diesem Kalenderjahr, nachdem sich der FCI im Anschluss an den Aufstieg erst von Tomas Oral und Ende September dann auch von Nachfolger Roberto Pätzold, der genau wie Schubert nur bei acht Liga-Spielen an der Linie stand, getrennt hatte.

Einen Spieltag vor dem Ende der Hinrunde sind die Schanzer mit gerade mal sieben Punkten abgeschlagen Letzter und konnten erst einen Sieg verbuchen – Ende August beim 2:0 gegen Sandhausen. Der Rückstand zum Abstiegs-Relegationsplatz beträgt bereits sieben Punkte, das rettende Ufer ist sogar schon zehn Zähler entfernt. Der Schubert-Nachfolger steht somit vor einer großen Herausforderung und benötigt fast schon ein kleines Wunder, um den Klassenerhalt noch schaffen zu können.