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Nach Rippenbruch: Düsseldorfs Abwehrrecke de Wijs feiert Comeback

IMAGO / Revierfoto

Es war eine kurzfristige Vereinbarung mit Liga-Kontrahent Bielefeld am Samstag. In einem Testspiel über 90 Minuten sollten vor allem jene Akteure wie Jordy de Wijs wieder Spielpraxis sammeln, die zuletzt länger verletzt oder hinten dran waren. Und dieses Unterfangen gelang, weniger aufgrund des Ergebnisses (1:0), sondern weil der größtenteils aufgebotene zweite Anzug Pluspunkte sammeln konnte.

Spielzeit für Reservisten und kürzlich Verletzte

Ob Toptransfer de Wijs, Kapitän Andre Hoffmann oder die Talente Kwadwo Baah und Benjamin Böckle, alle durften im samstäglichen Test von Beginn an ran und wussten zu überzeugen. Düsseldorfs Trainer Daniel Thioune kam anschließend zu dem Fazit, "viel Gutes gesehen zu haben" auf dem Trainingsgelände von Arminia Bielefeld. In der Liga endete das Duell übrigens ebenfalls mit einem Sieg der Fortuna, Anfang Oktober siegten sie zuhause mit 4:1.

Doch vielmehr als der Testspielsieg sorgte die Rückkehr des Niederländers Jordy de Wijs, der nach erfolgreicher Leihe im Sommer fest verpflichtet wurde, für gute Laune. Denn der 27-Jährige fehlte verletzungsbedingt diese Spielzeit bereits in neun Partien. Paradoxerweise feierte der 27-Jährige ausgerechnet gegen den Klub sein Comeback, gegen den er in der Liga wegen eines Rippenbruchs vorzeitig ausgewechselt werden musste. 45 Minuten hielt der Manndecker durch.

Früheres Eigengewächs Marcel Gaus als Trainingsgast

Auch Kapitän Andre Hoffmann, der nach auskurierter Muskelverletzung zuletzt auf der Bank saß, durfte über gut 70 Minuten seine Qualitäten zeigen. Ebenso wie die Youngster Kwadwo Baah als Sturmspitze und Benjamin Böckle auf der Linksverteidiger-Position. Für ihn kam nach 60 Minuten Ex-Fortune Marcel Gaus in die Partie. Der 33-Jährige ist nach dem Abstieg des FC Ingolstadts in die 3. Liga vereinslos, war früher Jugendspieler der Düsseldorfer und kam für die Profis zwischen 2008 und 2011 immerhin 43mal zum Einsatz. Eine Verpflichtung scheint aber allerhöchstens für die u23 ein Thema.