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Nach Vertragsauflösung: Leistner wechselt zu St. Truiden nach Belgien

© IMAGO / Oliver Ruhnke

Zwischen dem Hamburger SV und Innenverteidiger Toni Leistner ging es zum Schluss abrupt zu Ende. Kurz nach seiner Freistellung löste der 31-Jährige seinen Vertrag an der Elbe auf – und wurde zum Wunschziel vieler Zweitliga-Fans bei unterschiedlichen Vereinen. Doch jetzt ist klar, dass es den Abwehrspieler nach Belgien zieht.

Hollerbach als künftiger Coach

Vier Mal saß Toni Leistner zu Saisonbeginn beim HSV über die volle Distanz nur auf der Bank. In der Innenverteidigung entschied sich Cheftrainer Tim Walter für Kapitän Sebastian Schonlau und Eigengewächs Jonas David. Eine Rollenverteilung, mit der alle Beteiligten offensichtlich nicht so richtig klargekommen sind. Leistner soll über die sozialen Netzwerke massive Kritik geäußert haben, woraufhin der Verein ihn zunächst für die Vereinssuche freistellte – obwohl nicht 100-prozentig geklärt war, dass besagte Nachrichten wirklich vom Abwehrspieler stammten, wie auch "transfermarkt.de" berichtet.

Am Deadline-Day löste Toni Leistner seinen Vertrag beim HSV letztlich auf, um auch nach Ablauf der Transferfrist noch als vereinsloser Spieler wechseln zu können – und tat dies nun auch. Wie der belgische Erstligist VV St. Truiden am Freitag mitteilte, unterschrieb der 31-Jährige dort einen neuen Vertrag. Leistner wird somit künftig von Ex-HSV-Coach Bernd Hollerbach trainiert. Viele Zweitliga-Fans werden enttäuscht sein, denn der 31-Jährige stand auf verschiedenen Wunschzetteln.

Karrierestart in Dresden

Der gebürtige Dresdner startete seine Karriere beim SC Borea Dresden, ehe er 2011 in die Zweitvertretung der SG Dynamo Dresden wechselte und schließlich zu den Profis des heutigen Zweitligisten aufstieg. Erst nach einem Leihgeschäft zum Halleschen FC setzte sich Leistner bei der SGD durch, woraufhin er 2014 zu Union Berlin wechselte und dort Stammspieler wurde. Es folgten Engagements in England bei den Queens Park Rangers, dem 1. FC Köln und anschließend beim HSV. Nun setzt Leistner seine Karriere in Belgien fort.