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Nach Zenkovic-Abgang: Hannes Drews wird neuer Co-Trainer in Bremen

© IMAGO / Eibner

In der Vorsaison füllte Hannes Drews den Posten als Co-Trainer beim Hamburger SV aus. Jetzt ist der ehemalige Aue-Coach zurück in der 2. Bundesliga, denn beim SV Werder Bremen wird er wieder in die Rolle des Assistenztrainers schlüpfen. Zwischen Ole Werner und Drews besteht bereits eine Verbindung.

"Natürlich kennen wir Hannes"

Von 2011 bis 2017 trainierte Hannes Drews verschiedene Jugendmannschaften von Holstein Kiel, während Ole Werner in dieser Zeit als Assistenz- und Cheftrainer bei der Zweitvertretung der Störche arbeitete – inklusive einem Zwei-Spiele-Engagement als Interimstrainer bei den Profis. Nun kommen beide beim SV Werder Bremen wieder zusammen, wo Hannes Drews den Trainerstab der Grün-Weißen nach dem Abgang von Danijel Zenkovic zu Club Brügge ergänzen wird.

"Natürlich kennen wir Hannes aus Kiel und wissen wie er arbeitet", freute sich Werner über den neuen Assistenten. "Neben den normalen Co-Trainertätigkeiten wird Hannes sich vor allem um die jungen Spieler kümmern und die Schnittstelle ins Leistungszentrum darstellen. Aber natürlich ist er auch in die tägliche Arbeit mit der Mannschaft komplett eingebunden."

Über Aue und Hamburg zu Werder

Damit angelt sich der SVW einen ehemaligen Zweitliga-Cheftrainer, denn nach seinem Engagement in Kiel wurde Drews zum Coach in Aue erwählt. Nach einer holprigen Saison, die mit dem Klassenerhalt in der Relegation endete, verließ Drews das Erzgebirge freiwillig. Anschließend coachte Drews den Hamburger SV II in der Regionalliga Nord, ehe er in der Vorsaison zum Co-Trainer von Daniel Thioune aufstieg. Nach dem Ende der Spielzeit blieb Drews vorerst ohne Verein.

Jetzt schlug Bremen zu – nach mehrfachen Anläufen. "Wir haben uns in der Vergangenheit schon zwei Mal mit ihm beschäftigt und sind froh, dass es nun beim dritten Mal geklappt hat", erklärte SVW-Sportchef Frank Baumann, der Drews als absoluten Fachmann schätzt. "Er kennt die Liga sehr gut, und wird neben Patrick Kohlmann als zweiter Co-Trainer arbeiten", so Baumann zufrieden. Am Freitagvormittag wird der 39-Jährige erstmals auf dem Platz stehen.