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Nächstes Baumgart-Gerücht: Steigt jetzt auch der HSV ins Rennen ein?

© IMAGO / Sven Simon

Horst Hrubesch übernimmt den Hamburger SV bis zum Saisonende und wird mindestens die letzten drei Spiele im Zweitliga-Alltag an der Seitenlinie leiten. Wie es danach bei den Elbstädtern weitergeht, ist noch völlig offen – doch Sportvorstand Jonas Boldt wird starke Nerven brauchen. Mit Steffen Baumgart fiel bereits der erste Name für einen potentiellen Kandidaten.

"Ernsthafter Kandidat"

Solange der aktuelle Cheftrainer des SC Paderborn keinen neuen Vertrag unterschrieben hat, wird er wohl bei jeglichem Verein auf Trainersuche in der Kandidatenliste genannt werden. So auch beim Hamburger SV, obwohl die Entlassung von Daniel Thioune am Montagmorgen noch taufrisch war. Laut "Kicker"-Informationen sei das Interesse am gebürtigen Rostocker als "ernsthafter Kandidat" jedoch verbürgt.

Sportvorstand Jonas Boldt, der am Nachmittag in einer außerordentlichen Pressekonferenz deutlich zeigte, wie schwer im die Trennung von Thioune fiel, wurde direkt auf den ersten Nachfolgekandidaten angesprochen. "Dadurch, dass wir erst Sonntag die Entscheidung getroffen haben, haben wir selbstverständlich noch keine Gespräche geführt", versicherte der 39-Jährige, dass im Hintergrund nicht parallel an einem Nachfolger gearbeitet wurde – doch klar ist auch, dass der HSV nicht völlig unvorbereitet in eine Trainerentlassung geht. Boldt hielt sich daher, wie gewohnt, bedeckt: "Was Gerüchte angeht, da tauchen immer welche auf. Manche sind berechtigt, manche nicht."

96 macht Interesse deutlich

Deutlicher positionierte sich zuletzt 96-Klubchef Martin Kind, der Baumgart als "priorisierten Kandidaten" bezeichnete. Auch aus der Bundesliga ist immer wieder aufzuschnappen, dass möglicherweise der 1. FC Köln am Paderborner Übungsleiter interessiert sein könnte. Fakt ist, dass auch der Hamburger SV ab Juli einen neuen Fußballlehrer braucht – denn mit Hrubesch ist ein klares Engagement bis zum Saisonende abgesprochen. Ob dies nun drei oder fünf Spiele dauert – oder vielleicht nur drei Partien benötigt – muss der HSV auf dem Rasen zeigen.