Neue Chancen für den FCK: Rapp darf Werder verlassen

Der 1. FC Kaiserslautern wurde zuletzt mit Nicolai Rapp in Verbindung gebracht. Kurz darauf schob Werder Bremen dem potentiellen Wechsel einen Riegel vor. Nun lockerte der Erstligist seine Aussage wieder. Der Spieler könne bei einem attraktiven Angebot wechseln. Auch FCK-Ligakonkurrent SV Sandhausen soll an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers interessiert sein.

"Wollen Rappo nicht unbedingt loswerden"

Letzte Saison noch Stammspieler kommt Nicolai Rapp aktuell nicht auf die Spielzeit, die sich Profi und Verein erhofft hatten. Erst 65 Minuten in acht Kurzeinsätzen kann der 26-Jährige vorweisen. Deshalb ist es naheliegend, dass sich die Wege Im Winter trennen. Zuletzt zeigten sich die Hanseaten aber wenig offen für einen Abgang. Der Erstligist habe aktuell kein Interesse mehr, "noch großartig jemanden abzugeben, wir sind mit der Ausgewogenheit des Kaders zufrieden", sagte Clemens Fritz, Leiter Lizenzbereich bei Werder Bremen, vor zwei Wochen gegenüber dem "Kicker".

Rapp sei fest eingeplant. Es liege auch keine Anfrage für den Mittelfeldspieler in Bremen vor. Am Ende doch nur ein Teil des Ablösepokers? "Wir wollen Rappo nicht unbedingt loswerden. Aber wenn er mit einem für ihn und auch den Verein attraktiven Angebot auf uns zukommt, würden wir uns das anhören", sagte Fritz nun der "Bild". Es soll Gespräche zwischen Spieler und Werder gegeben haben, die mit einer entsprechenden Wechselfreigabe für den Winter endeten.

Mehrere Vereine mit Interesse

Damit wäre der Weg für einen Wechsel frei. Doch wohin könnte es den gebürtigen Heidelberger ziehen? Mehrere Vereine aus dem In- und Ausland sollen ein Auge auf den ehemaligen Junioren-Nationalspieler geworfen haben. Aus der zweiten Liga sollen dies der FCK und der SVS sein. Lauterns Trainer Dirk Schuster hatte ein grundlegendes Interesse am 26-Jährigen zuletzt nicht dementiert. "Ein sehr interessanter Spieler", sei der Mittelfeldspieler. 

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