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Notfall beim BTSV-Heimspiel: Fan verstirbt noch im Krankenwagen

IMAGO / Zink

Mit 0:1 hatte Aufsteiger Eintracht Braunschweig am Sonntagnachmittag sein Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth verloren und einen Dämpfer im Abstiegskampf hinnehmen müssen. Doch das sportliche Geschehen rückte während und auch nach der Partie erst einmal in den Hintergrund. Wie der Klub mitteilte, gab es während des Duells einen medizinischen Notfall. Der Fan verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus noch im Rettungswagen.

Notfall während der ersten Halbzeit

Zu Beginn der ersten Halbzeit im Duell gegen die Franken sei es zu einem medizinischen Notfall in der Nordkurve gekommen, teilten die Braunschweiger noch am frühen Sonntagabend mit. Genauere Angaben machte der BTSV nicht. "Unmittelbar nach Spielende erreichte uns die traurige Nachricht, dass der Eintracht-Fan noch im Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben ist", heißt es in der Mitteilung. "Unsere Gedanken und aufrichtige Anteilnahme gelten der Familie des Verstorbenen sowie seinen Angehörigen." Gerüchten zufolge soll es sich um einen 52-jährigen Mann handeln.

Ein Dank wurde auch  an die Fans beider Vereine vor Ort gerichtet, "die während des Notfalleinsatzes aus Anteilnahme einige Minuten auf die Unterstützung ihrer Mannschaften verzichtet haben". Der medizinische Hilfseinsatz, der laut "news38" in Block 15 stattfand, wurde schnell im Stadion bekannt. Die Eintracht-Fans stellten daraufhin die lautstarke Unterstützung ein, Fahnen wurden wieder eingerollt. Auch die Anhänger der Kleeblätter schlossen sich der Solidaritäts-Bekundung an.

Klub verzichtet auf Berichterstattung

Da das sportliche Geschehen durch den tragischen Todesfall in den Hintergrund gerückt ist, vermeldete der Klub, zudem auf seine gewohnte Berichterstattung im Nachgang des Spiels zu verzichten. Mit den Worten "You’ll never walk alone" endete die Nachricht der Niedersachsen. Auch in den sozialen Netzwerken ist die Trauer um den verstorbenen Anhänger groß.