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Nürnberg beendet das Bieten um Burgstaller

IMAGO / KBS-Picture

Eine mögliche Rückkehr von Guido Burgstaller zum 1. FC Nürnberg ist geplatzt. Nachdem der Stürmer des FC St. Pauli keine Freigabe von seinem Arbeitgeber erhalten hat, wendet sich der FCN nun anderen Optionen zu.

St. Pauli votiert gegen ligainternen Wechsel

Der 1. FC Nürnberg stellt seine Bemühungen um eine Rückholaktion von Guido Burgstaller ein. Diese Entscheidung trafen die Club-Verantwortlichen um Sportvorstand Dieter Hecking, nachdem der FC St. Pauli ihnen per Mail mitgeteilt hatte, dass sie ihrem Angreifer keine Freigabe für einen Wechsel innerhalb der 2. Liga erteilen. Lange und intensiv hatte man um die Dienste des 33-jährigen geworben, der von Winter 2014 bis Winter 2016 für die Franken auf Torejagd ging. Einem Bericht des "Kicker" zufolge soll der Kontakt bereits im Frühjahr zustande gekommen sein. Mit dem Spieler waren sich die Verantwortlichen schnell einig, da er näher an seine Kärntner Heimat heranrücken wollte und der FCN für die neue Saison dringend eine Verstärkung für das Sturmzentrum sucht. Konkrete Gespräche mit Burgstallers aktuellem Arbeitgeber, bei dem er bis Sommer 2o23 unter Vertrag steht, wurden ebenfalls bereits geführt. Doch das Präsidium machte dem Wechsel zu einem Ligakonkurrenten einen Strich durch die Rechnung und nimmt dafür womöglich auch eine geringere Ablösesumme in Kauf. Rapid Wien soll noch im Rennen um den Österreicher sein.

Hecking: "Natürlich haben wir weitere Optionen"

Aufgrund der klaren Absage wird der FCN kein verbessertes Angebot abgeben, teilte Hecking dem "Kicker" mit. Er findet es "sehr schade", dass der Wechsel nicht zustande gekommen ist. Die sportliche Führung werde sich nun den anderen Kandidaten widmen, die auf dem Zettel stehen: "Natürlich haben wir weitere Optionen, alles andere wäre fahrlässig", sagte Hecking. Gerne möchte er bis zum Beginn des Trainingslagers am 26. Juni eine Lösung für die Stürmerproblematik präsentieren, sieht sich aber nicht unter Zeitdruck.