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Nürnberg noch nicht durch: "Wird morgen ein absoluter Fight"

© imago images / Poolfoto

In Ingolstadt steigt am Samstag (18:15 Uhr) das letzte Spiel der Saison 2019/20 zwischen den Schanzern und dem 1. FC Nürnberg. Der Club geht mit dem Vorsprung eines 2:0-Sieges aus dem Hinspiel der Relegation ins Rennen, wird aber vor einem Aufbäumen des Drittligisten gewarnt sein. Denn die haben nichts mehr zu verlieren, ein Spaziergang wird es laut Trainer Michael Wiesinger deswegen nicht.

"Niemand spaziert hier rein"

Mit zwei Toren brachte ausgerechnet der Mann mit dem klangvollsten Namen, Fabian Nürnberger, sein Team im Hinspiel der Relegation auf Erfolgskurs. Der 2:0-Sieg im heimischen Stadion wird am Samstag unheilvoll über den Ingolstädter Köpfen schweben, gleichzeitig macht es die Schanzer aber unberechenbar. "Es wird morgen ein absoluter Fight, das steht fest", gibt sich Interimstrainer Michael Schiele vor dem entscheidenden Spiel über die Ligazugehörigkeit der kommenden Saison keine Blöße.

Der FCI hat nichts mehr zu verlieren und diese Chance werden sie wohl nutzen wollen. Sorgen macht sich Wiesinger keine, seine Mannschaft würde die Lage konzentriert angehen. Niemand unterschätzt den Gegner: "Mein Empfinden war am Dienstagabend schon, dass wir das alle sehr realistisch eingeschätzt haben. Niemand spaziert hier rein und glaubt, dass uns irgendwas geschenkt wird." Mit dem Erfolg im Hinspiel habe man sich lediglich in die richtige Spur gebracht.

Kutschke am Samstag dabei?

Die Schanzer können sich wehren, das haben sie auch im Hinspiel gezeigt. Wenngleich ihnen dort kein Treffer gelungen ist. "Jetzt müssen wir ein anderes Gesicht zeigen und das wollen wir auch", verkündete FCI-Mittelfeldspieler Robin Krauße verheißungsvoll. Zumal die Gastgeber wohl am Samstag auch wieder auf Torjäger und Kapitän Stefan Kutschke zurückgreifen können – ein alter Bekannter in Nürnberg. Wiesinger fordert deshalb von seiner Mannschaft vollen Einsatz und ist davon überzeugt, dass sie diesen auch liefern werden: "Wir werden eine Mannschaft auf dem Platz haben, die alles raushaut – wie zuletzt auch."