Nur 2:2 gegen Duisburg: Greuther Fürth in Not

Die SpVgg Greuther Fürth taumelt der Dritten Liga entgegen. Nach dem enttäuschenden 2:2 gegen Duisburg ist das Kleeblatt vor dem letzten Spieltag auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht. Nach fünf sieglosen Spielen in Folge droht der erste Abstieg nach 21 Jahren Zweitliga-Zugehörigkeit, unterbrochen durch eine Saison in der Bundesliga 2012/2013. Jetzt muss ein Sieg in Heidenheim her. 

Fürther gehen mit Vorsprung in die Pause

"Es kann sein, dass sich Heidenheim nach der Niederlage nochmal zusammenrafft, aber das kann uns relativ Wurst sein. Es geht nur um uns, um unsere Mentalität, um unseren Zusammenhalt und um unsere Gier am Sonntag in Heidenheim", schwört Kapitän Marco Caligiuri sein Team auf der Fürther Webseite ein.

In einer zunächst sehr zerfahrenen Partie zwang Khaled Narey in der 13. Minute Duisburgs Schlussmann Davari zu einer Glanzparade. Die Gastgeber zeigten den größeren Zug zum Tor, erzielten jedoch zunächst durch US-Boy Julian Green nur ein Abseitstor oder trafen in Person von Caligiuri nur die Torlatte. Kurz vor der Halbzeitpause machte es der Kapitän besser und verwertete eine Kopfballvorlage von Mario Maloca zur umjubelten Führung. "Wir sind glücklich in Führung gegangen. Ich dachte, wir bekommen dadurch Stabilität in der zweiten Halbzeit", so Chefcoach Damir Buric während der Pressekonferenz.

Kleeblatt im Tiefschlaf

Doch nach rund 15 Minuten in der zweiten Halbzeit machte seine Truppe für kurze Zeit einen schläfrigen Eindruck. Nachlässigkeiten in der Defensive wurden gleich zweimal durch Tore von Tashchy (62.) und Souza (64.) bestraft. Doch die Fürther gaben nicht auf und waren um Ergebniskorrektur bemüht. Wie schon bei seinem ersten Treffer nutzte das Kleeblatt eine Standardsituation aus. Eine missglückte Faustabwehr von Duisburgs Davari landete bei Sebastian Ernst, der den Ball humorlos direkt ins MSV-Gehäuse hämmerte.  "Wir haben aber nochmal Moral gezeigt, haben uns nochmal zurückgekämpft. Aber im Endeffekt haben wir heute zwei wichtige Punkte verloren“, so Maximilian Wittek nach dem Spiel.

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