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Osnabrück: "Sheriff“ Taffertshofer liebäugelt mit Auslandswechsel

© imago images / Nordphoto

Beim Abstiegskandidat VfL Osnabrück ist nicht nur die künftige Liga-Zugehörigkeit offen. Wie auch manch andere Kollegen mit auslaufendem Vertrag macht sich auch Ulrich Taffertshofer trotz der Fokussierung auf den Kampf um den Klassenerhalt Gedanken über seine sportliche Zukunft – und liebäugelt sogar mit einem Auslandsengagement.

Vorrang für Klassenerhalt

Die Bedeutung von Vertragsgesprächen spielt der defensive Mittelfeldakteur allerdings nach außen herunter. "Wir müssen jetzt erstmal die Liga erhalten“, wehrt Taffertshofer im Fachmagazin kicker Fragen nah seinen persönlichen Plänen nach Saisonende ab.

Eine, wenn nicht sogar die erste Option für den 29-Jährigen ist natürlich die Verlängerung seines Kontraktes an der Bremer Brücke. Mit den Niedersachsen erlebte Taffertshofer den Zweitliga-Aufstieg und anschließend den Klassenerhalt in der vergangenen Saison. Auch insgesamt scheint die Chemie zwischen dem Routinier und der sportlichen Leitung zu stimmen.

Sehnsucht nach der geliebten Heimat ist für den gebürtigen Oberbayern rund drei Jahre nach seinem Wechsel aus südlichen Gefilden zu den Niedersachsen jedenfalls kein Thema. Heimweh verspüre er "überhaupt nicht“, meinte Taffertshofer.

"Kann mir viel vorstellen"

Überstürzen will der "Sheriff“ eine Entscheidung nicht. "Abwarten. Ich kann mir sehr viel vorstellen“, lässt Taffertshofer sich bezüglich seiner Überlegungen kaum in die Karten schauen.

Offenkundig schließt der Mittelfeldspieler aber einen Abschied von der Bremer Brücke nicht kategorisch aus. Ein interessante Möglichkeit scheint für den Publikumsliebling im vermutlich letzten Drittel seiner Laufbahn auch ein Engagement außerhalb Deutschlands zu sein: "Das Ausland ist sehr reizvoll.“

Ein wichtiger Faktor für Taffertshofer wird die Perspektive beim VfL sein. Umso nachdrücklicher betont der erfahrene Stratege seine Zuversicht für den Abstiegskampf. "Die Lage ist ernst. Wir brauchen aber nicht über Hoffnungslosigkeit sprechen“, sagte Taffertshofer: „Wir werden am Ende über dem Relegationsplatz stehen.“