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Paderborn-Trainer Baumgart: 1. Liga nicht das ausgerufene Ziel

imago images / foto2press

Nach der Saison läuft der Vertrag von Steffen Baumgart als Trainer des SC Paderborn aus. Weiterhin ist unklar, wie es für den 49-Jährigen weitergeht, den der Verein unbedingt halten möchte. Nun äußerte sich Baumgart, dass die erste Liga nicht zwingend sein Ziel sei.

 "Ich will Trainer sein"

"Es gibt viele, die da immer von der 1. Liga reden und was sie alles können. Und ich habe für mich einfach auf die Fahne geschrieben: Ich will Trainer sein", sagte der Paderborner Trainer im Podcast "Einfach mal Luppen", der von Weltmeister Toni Kroos und dessen Bruder Felix geführt wird. Heißt also: Nur um auf Teufel kommt raus in der ersten Liga zu spielen, wird Baumgart, der zuletzt auch Kandidat beim Krisen-Klub Schalke 04 gewesen sein soll, den SC Paderborn nicht verlassen. Wichtiger sind demnach die Voraussetzungen beim neuen oder auch alten Arbeitgeber.

Wird der SCP sich einen Sparkurs verordnen und tendenziell nicht im oberen Bereich der Tabelle mitspielen, wird sich der gebürtige Rostocker sehr gut überlegen, ob es seinen Ansprüchen genügt. Schließlich schaffte Baumgart, der seit April 2017 Trainer bei den Ostwestfalen ist, den Durchmarsch von der dritten in die erste Liga, hat sich so einen Namen in Deutschland gemacht. Die Paderborner Verantwortlichen wollen ihren Coach deshalb weiter an sich binden. "Wichtig ist für mich, dass Paderborn mein erster Ansprechpartner ist. Das wird jetzt so langsam losgehen", so Baumgart über die Gespräche, die anstehen. "Ich bin da komplett offen und stell mich nicht da hin: Das ist Favorit und so möchte ich das machen." Spannend zu beobachten wird, wie lange sich die Gespräche ziehen werden. In rund zwei Monaten ist die Saison beendet. Alle Partien werden jedoch schnellstmögliche Planungssicherheit haben wollen.