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Pauli-Trainer Schultz zum Auftakt: "Immer ein Gewusel"

© IMAGO / Oliver Ruhnke

Zum Start der Vorbereitung in die neue Saison gab St. Paulis Cheftrainer Timo Schultz vor den Pressevertretern einen Einblick in den aktuellen Sachstand. Dabei sprach er auch über seine ersten Eindrücke von den Neuzugängen.

"Viele Dinge zu besprechen"

Die alte Saison ist gerade erst vorbei. Da beginnt auch schon die neue Spielzeit. So fühlen viele Fans. Und so scheint es auch Pauli-Coach Timo Schultz zu empfinden, der zum Trainingsauftakt den Pressevertretern Infos zum Stand der Dinge gab. "Die Pause war relativ kurz. Natürlich nutzt man die Zeit, um abzuschalten und mit Freunden und der Familie was anderes zu machen", gab Schultz zu, dass die Zeit für ihn wie im Flug verging, "aber ich war bereits als Spieler so, dass ich mich nach zehn Tagen darauf gefreut habe, die Jungs wieder zu sehen und wieder Fußball zu spielen."

Auch nach so vielen Jahren im Profigeschäft sei der Neustart immer ein wenig speziell: "Der erste Tag ist immer ein Gewusel. Es gibt viele Dinge, die die Jungs zu besprechen haben." Egal ob es um "neue Klamotten, neue Schuhe oder um den Sitzplatz in der Kabine" gehe. In erster Linie freute sich Schultz jedoch darüber, endlich die Fans wiederzusehen. "Es ist nicht nur bei den Heimspielen etwas Schönes, wenn die Fans da sind. Auch hier ist es schön, wenn man beisammenstehen kann, und die Jungs freuen sich auch, wenn sie ein paar Autogramme geben", so Schultz.

"Das sind clevere Jungs"

Etwas konkreter wurde Schultz, als die Journalisten ihn zu den Neuzugängen befragten. "Das sind clevere Jungs, die zum Verein passen und sich direkt eingegliedert haben", zeigt sich der Trainer von den neuen Spielern um angetan: "Es sind junge Spieler, die mit uns zusammen ihre nächsten Schritte gehen wollen. Wir trauen ihnen einiges zu und sie sind sofort dabei im Kampf um die Stammplätze." Der Trainer ist sich darüber bewusst, dass Spieler wie  der 21-jährige David Nemeth (kam vom 1.FSV Mainz 05) noch am Anfang der Karriere stehen.

Mit Blick auf die Torwartposition wollte sich Schultz nicht festlegen. Nach aktuellem Stand streiten Dennis Smarsch, Nikola Vasilj um den Platz im Kasten. Mit Sören Ahlers, der zuletzt für die U23 des Klubs spielte, lauert zudem ein weiterer Keeper auf seine Chance. Dass Vasilj zuletzt die Nase vorn gehabt habe, müsse für die Zukunft nicht unbedingt etwas bedeuten. Man habe  gesehen, "dass sich Dennis auf Topniveau bewegt". Er habe im "körperlichen Bereich viel gearbeitet". Zudem äußerte sich der frühere Verteidiger zum neuen Torwarttrainer Marco Knoop, der vom dänischen Klub FC Nordsjaelland kam und bereits im Jugendbereich von Borussia Dortmund tätig war. Mit dem habe der Verein "jemanden gefunden, der auf höchstem Niveau gearbeitet hat und bei dem es auch menschlich passt."