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Personalsorgen auf Schalke: Neun Spieler fehlen im Spitzenspiel

© IMAGO / RHR-Foto

Co-Trainer Sven Piepenbrock wird die Partie des FC Schalke 04 am Hamburger Millerntor (Samstag, 20:30 Uhr) leiten, doch dem Assistenten stehen gleich neun Spieler nicht zur Verfügung. Verstärkungen kommen daher aus der U23- und U19-Mannschaft hoch. Kontakt zum Cheftrainer wird es während des Spiels geben, denn die Herausforderung beim Tabellenführer ist nicht gering.

Sturmspitze nahezu unbesetzt

Das Lazarett der Königsblauen hat sich in der vergangenen Woche erheblich gefühlt. Neben den Ausfällen von Michael Langer (Kreuzbandriss) und Salif Sané (Aufbautraining) kam bekanntlich die Pause von Top-Stürmer Simon Terodde (Wadenverletzung) dazu. Darüberhinaus muss Co-Trainer Sven Piepenbrock aber auch noch auf , Marc Rzatkowski (Infekt), Yaroslav Mikhailov (muskuläre Probleme), Darko Churlinov (Schulterverletzung), Florian Flick (Risswunde) und Ralf Fährmann (muskuläre Probleme) verzichten. Außerdem steht Marius Bülter nicht zur Verfügung, der auffällige Blutwerte aufweist – das Testergebnis beim Angreifer ist jedoch negativ.

Anders als bei Cheftrainer Dimitrios Grammozis, der seine Mannschaft aufgrund eines positiven Befundes nicht nach Hamburg begleiten wird. "Dimitrios wird morgen wahrscheinlich mit Lars Gerling und Matthias Kreutzer in Kontakt sein. Sie geben uns dann die Informationen nach unten, diese werden dann an mich weitergegeben", erklärte Piepenbrock in der Pressekonferenz vor dem Spiel bei St. Pauli. Trotz aller Ausfälle war sich der 39-Jährige zuversichtlich: "Die Jungs sind motiviert und fokussiert in die Trainingswoche gestartet. Mit dem Sieg gegen Sandhausen im Rücken steigt die Lust auf die weiteren Spiele."

"Etwas anders agieren"

Doch wer soll die Tore gegen St. Pauli schießen? Neben Marvin Pieringer wird Piepenbrock zwei Mittelstürmer aus den U-Mannschaften berufen. Neben U19-Stürmer Keke Topp zählt dementsprechend auch Routinier Rufat Dadashov aus der Regionalliga-Mannschaft im morgigen Kader. Alles weitere hatte Piepenbrock vorbereitet. "Wir sind viele Situationen in dieser Woche durchgegangen und haben auch noch mal andere Systeme ausprobiert. Es ist eine Möglichkeit, dass wir auf St. Pauli etwas anders agieren werden", so der Assistenztrainer. Denn mit Tabellenführer St. Pauli haben die Königsblauen ein Schwergewicht vor der Brust.

"St. Pauli ist eine spielstarke Mannschaft, die zurecht oben steht. Sie zeichnen sich durch gute Einzelspieler aus. Timo Schultz leistet hervorragende Arbeit. Auf uns wartet ein sehr guter Gegner, wir brauchen uns aber nicht verstecken", lobte Piepenbrock den kommenden Gegner, für den die Schalker noch eine Geheimwaffe in der Hinterhand haben: Rodrigo Zalazar. In der vergangenen Saison machte der Offensivspieler bei den Hamburgern auf sich aufmerksam – und will jetzt wieder am Millerntor glänzen. "Rodrigo Zalazar ist total heiß auf das Spiel. Bei ihm gibt es einen Aufwärtstrend und er hat sich im letzten Spiel mit einem Tor belohnt. Seine Vorfreude ist riesig und steckt auch die anderen Jungs an", so Piepenbrock.