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Positive Signale für Zuschauer-Rückkehr in Bayern

IMAGO / Zink

Für die bayrischen Klubs galt bislang die völlige Abstinenz von Fans im eigenen Stadion. In Kürze könnte es wieder zu Änderungen kommen.

"Im Zweifelsfall machen wir es alleine"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder äußerte sich nach einer Sitzung des CSU-Vorstandes noch am Freitag über eine mögliche Fan-Rückkehr: "Wir werden uns in der Ministerpräsidentenkonferenz dafür einsetzen." Demnach sollen Sport-Veranstaltungen auch im Freistaat Bayern bald wieder vor Publikum stattfinden.

Der entsprechende Bund-Länder-Gipfel findet am Montag statt. Sollte es keine Einigung zwischen den Länderchefs geben, wäre auch ein Alleingang denkbar. "Im Zweifelsfall machen wir es alleine", kündigte Söder an – unter der Prämisse, dass Sport-Veranstaltungen unter 2G-Plus-Bedingungen vertretbar seien. Profitieren würde zuerst Nürnberg, das am 4. Februar zuhause auf den FC Ingolstadt trifft. Die Schanzer, aber auch die Regensburger, sind erst am 22. Spieltag wieder daheim gefordert.

Keine Bezifferung der Kapazität

Bayerns Ministerpräsident spricht dabei nicht von einer Vollauslastung der Stadien, bezifferte aber auch den genauen Wert nicht. Zwischen 25 und 50 Prozent könnten möglich sein. Im Freistaat wäre es allgemein eine Kehrtwende, denn noch im November sprach sich Söder vehement für Geisterspiele auf Bundesebene aus. Auch damals hieß es: "Wenn das auf Bundesebene nicht funktioniert, würden wir das für Bayern allein machen." Das wurde dann auch umgesetzt.