• Facebook
  • Twitter

Preußer bleibt Fortuna-Coach: "Keinen Sinn, diese Personalie zu diskutieren"

IMAGO / Norbert Schmidt

Mit einem Pfeifkonzert wurden die Spieler von Fortuna Düsseldorf am Freitagabend von ihren Fans in die Winterpause verabschiedet. Zuvor hatten die Rheinländer ihr Heimspiel gegen den SV Sandhausen mit 0:1 verloren. Die Luft für Trainer Christian Preußer wird immer dünner. Dennoch gab es eine Job-Garantie für den 37-Jährigen.

Individuelle Fehler bei Gegentor

"Es macht keinen Sinn, diese Personalie zu diskutieren. Christian Preußer bleibt unser Trainer, auch im neuen Jahr!", machte Fortuna-Sportvorstand Uwe Klein, der ein "richtig schlechtes Spiel" gesehen hatte, bei "Sky" deutlich. Trotz der enttäuschenden Ausbeute von nur 20 Punkten aus 18 Partien darf Preußer das Team auf die restliche Saison vorbereiten. Gegen Werder Bremen – Gegner am 15. Januar – geht es ins neue Jahr.

Dann muss die Fortuna besser auftreten, um nicht weiter in den Tabellenkeller zu rutschen. Der Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz beträgt nur drei Punkte. Doch es liegt viel Arbeit vor den Beteiligten. Das zeigte die Partie gegen den jetzt Tabellen-16. aus Sandhausen deutlich. Bereits nach sieben Minuten gingen die Gäste durch Pascal Testroet in Führung. "Beim Gegentor verteidigen wir individuell auf mehreren Positionen nicht gut. Unser früher Rückstand ermöglicht es Sandhausen dann, das ganze Spiel über zu verteidigen", hielt Preußer fest.

"Momentum der letzten beiden Spiele ist nun verpufft"

Im zweiten Durchgang habe sein Team "viel um den gegnerischen Strafraum herumgespielt", doch wirklich gute Chancen gab es kaum. Zudem wurde ein vermeintlicher Handelfmeter für die Fortuna nach Begutachtung der TV-Bilder zurecht zurückgenommen. "Das Momentum der letzten beiden Spiele (3:1 in Darmstadt, 1:1 gegen St. Pauli, Anm. d. Red.) ist nun verpufft. Wir müssen uns nun schütteln und nach der Pause weiterarbeiten", so der Coach.

Khaled Narey zeigte sich nach der achten Pleite "extrem sauer", weil es "eine unnötige Niederlage" gewesen sei. Die frühe Führung sei "wie ein Jackpot" für den Gegner gewesen, der "wenig vom Spiel" gehabt haben soll. "Wir müssen die Akkus in den nächsten Wochen aufladen und im neuen Jahr wieder angreifen", so der 27-jährige Mittelfeldspieler. Um aus dem Tabellenkeller zu entkommen – und Preußer den Job zu retten.