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Probetraining in China: Wird der HSV Papadopoulos los?

© imago images / Philipp Szyza

Kyriakos Papadopoulos steht vor einem Absprung beim Hamburger SV. Der talentierte Grieche, der immer wieder von Verletzungssorgen geplagt wird, absolvierte beim chinesischen Klub Shanghai Shenhua ein Probetraining und könnte mit seinem Abgang einen großen Betrag auf der Gehaltsliste freimachen.

Halbe Karriere verletzt

136 Bundesligaspiele absolvierte Kyriakos Papadopoulos seit seinem Wechsel nach Deutschland – das ist genau die Hälfte von dem, was in seiner achtjährigen Bundesliga-Karriere möglich gewesen wäre. Immer wieder verpasste der griechische Innenverteidiger, der schon in seiner jungen Karriere für Olympiakos Piräus, Schalke 04 und Bayer Leverkusen in der Champions League spielte, aufgrund seiner Verletzungshistorie die Spiele.

In den letzten anderthalb Zweitliga-Jahren reichte es bei Papadopoulos nur noch für drei Einsätze, längst wurde der Grieche in die U21-Mannschaft degradiert und aussortiert. Und eventuell kann der HSV den Spitzenverdiener bald ganz von der Gehaltsliste streichen.

Einsparungen bis zu einer Million

Denn Papadopoulos befindet sich nach "Kicker"-Informationen bei Shanghai Shenhua im Probetraining. Der chinesische Erstligist ist amtierender Pokalsieger und verpflichtete mit Stephan El Shaarawy zu Saisonbeginn einen echten Top-Star vom AS Rom. Nun könnte Papadopoulos die Chance ergreifen, der 27-Jährige könnte im fernen Osten einen Neustart wagen.

Zumal der HSV ihm kaum Steine in den Weg legen wird: Zum Saisonende läuft der Vertrag ohnehin aus – und wechselt Papadopoulos frühzeitig, könnten die Norddeutschen bis zu einer Million Euro auf der Gehaltsliste einsparen.