Pyrotechnik gegen Rostock: St. Pauli muss 69.000 Euro zahlen

Die Rivalität zwischen dem FC St. Pauli und Hansa Rostock ist groß. Beim Auswärtsspiel an der Ostsee zündeten Anhänger der Kiezkicker deshalb eine massive Anzahl an pyrotechnischen Gegenständen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) reagierte mit einer Geldstrafe in Höhe von 69.000 Euro.

115 Bengalische Feuer

Am 14. Spieltag holte der FC St. Pauli einen knappen 3:2-Sieg in Rostock. Begleitet wurde die Partie immer wieder durch den Einsatz von Pyrotechnik auf den Rängen. Vor, während und nach dem Spiel wurden mindestens 115 Bengalische Feuer abgebrannt, wie das DFB-Sportgericht in einem Urteilsspruch zu der Partie angibt. In Summe ergibt sich daraus eine Geldstrafe in Höhe von 69.000 Euro, von denen die Hamburger bis zu 23.000 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden könnten. Das wäre dem DFB gegenüber nachzuweisen. Ob St. Pauli die Strafe jedoch akzeptiert, ist offen.

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