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Pyrostrafe für Osnabrück: 42.000 Euro für Vorfall im November

© imago images / Nordphoto

42.000 Euro Strafe – diese Summe muss der VfL Osnabrück nun nach einem Urteil des DFB-Sportgerichts zahlen, weil sich die Fans der Lila-Weißen in der Partie gegen den VfL Bochum unsportlich verhielten. Obwohl Zuschauer seit dem Re-Start in der 2. Bundesliga nicht mehr in den Stadien zugelassen sind, verfallen nämlich keine vorherigen Vorfälle.

Strafe vom 14. Spieltag

Es war der 22. November 2019 – 14. Spieltag in der 2. Bundesliga -, als Fans des VfL Osnabrücks über die gesamte Dauer des Spiels beim VfL Bochum mit pyrotechnischen Gegenständen für Unsportlichkeiten auf den Rängen sorgten. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes zählt unter anderem "Bengalische Feuer, Blinker und Rauchkörper" als Tatgegenstände auf, zudem wurden drei weitere Gegenstände aus dem Osnabrücker Zuschauerbereich auf das Spielfeld geworfen – das kostet die Lila-Weißen nun 42.000 Euro.

25 Prozent Strafrabatt

Das Ergebnis wäre ursprünglich noch höher ausgefallen, eigentlich wären für die Osnabrücker ganze 56.000 Euro fällig geworden. Im Rahmen der Corona-Pandemie gewähren Kontrollausschuss und Sportgericht für derzeit allerdings 25 Prozent als Strafrabatt für alle offenen Fälle aus dem Kalenderjahr 2019, um die finanziellen Einbußen der Klubs auch in der Urteilssprechung zu berücksichtigen. 14.000 Euro von der jetzt ausgesprochenen Strafe kann der VfL in "sicherheitstechnische oder infrastrukturelle Maßnahmen verwenden" investieren.