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Rassistische Beleidigungen: Bochums Osei-Tutu verlässt weinend den Platz

Beim Testspiel des VfL Bochum gegen den Schweizer Erstligisten FC St. Gallen kam es zu einem Eklat der widerlichsten Sorte. Offenbar wurde Bochum-Neuzugang Jordi Osei-Tutu kurz vor der Halbzeitpause das Opfer rassistischer Beleidigungen. 

Weinender Osei-Tutu: Gegenspieler verantwortlich?

Es lief die 41. Spielminute in der Vorbereitungspartie des VfL Bochum gegen den FC St. Gallen, als VfL-Abwehrspieler Jordi Osei-Tutu plötzlich das Fußballspielen einstellte. Nur wenige Augenblicke später verließ der Engländer tränenüberströmt das Feld – seine Mitspieler konnten ihn zunächst weder trösten noch aufhalten.

Wie "Reviersport" berichtete, wurde der 20-Jährige zuvor rassistisch beleidigt. Ob die Schmähungen von einem Zuschauer oder einem Gegenspieler kamen, war zunächst unklar. Eine Stellungnahme des VfL Bochum auf "Twitter" legte mittlerweile jedoch letzteres nahe. Die Ruhrgebietler sprachen ihrem Spieler die volle Unterstützung aus, zudem behalte man sich weitere, womöglich rechtliche Schritte vor.

"Say No To Racism"

Nachdem Osei Tutu vom Feld gestürmt war, nahm sich VfL-Trainer Robin Dutt seiner an. Der Übungsleiter redete auf den jungen Spieler ein und nahm ihn mehrmals in den Arm. Der Abwehrmann kehrte anschließend auf den Platz zurück. Später veröffentlichte der erst kürzlich von Arsenal London verpflichtete Leih-Spieler ein Video von der Szene und betitelte es mit den Worten "Say No To Racism".