Rebbe erneuert Rückendeckung für Rapp: "Sitzen alle in einem Boot"
Marcel Rapp zählt zu den dienstältesten Trainern im deutschen Profifußball. Zuletzt fehlten dem 46-Jährigen allerdings die Lösungen, um Holstein Kiel wieder in die Erfolgsspur zu führen. Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe ist dennoch weiter von Rapp überzeugt.
"Wir haben eine klare Aufgabe"
"Der Trainer ist die ärmste Sau", stellte Olaf Rebbe vor einer Woche klar, dass KSV-Coach Marcel Rapp an der Kieler Förde nicht zur Debatte steht. Daran änderte auch die neuerliche 1:2-Niederlage gegen den FC Schalke 04 nichts. Im Gegenteil: Die Art und Weise des Auftritts der Störche gegen die Königsblauen machte dem Sportchef sogar Mut. "Sie müssen sich untereinander besprechen. Warum verteidigen wir Standards so, wie wir es heute tun? Warum schießen wir die Bälle nicht rein? Warum nutzen wir die guten Torchancen nicht?", forderte der 47-Jährige von allen Beteiligten.
An Rapp gibt es nach wie vor keine Zweifel. "Wir sitzen alle in einem Boot: Trainer, Staff, Mannschaft. Und wir haben eine klare Aufgabe. Die ist, das Spiel am nächsten Wochenende zu gewinnen", hob Rebbe hervor. Dann trifft Holstein Kiel in einem Abstiegskracher auf den Karlsruher SC, der sich in einer ähnlichen Lage wie die Störche befinden. Beim KSC wurde das anstehende Match indirekt als Endspiel für Cheftrainer Christian Eichner ausgerufen, der ebenfalls zu den Urgesteinen unter den Zweitliga-Trainern gehört. Brisanz steckt allemal in der Partie.