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Regensburger Erfolgskurs: "Wollen noch eine Schippe drauflegen"

© imago images / Sascha Janne

Der Saisonstart des SSV Jahn Regensburg verlief holprig und führte das Team von Mersad Selimbegovic dicht an die Gefahrenzone heran. Doch lange blieben die Oberpfälzer dort nicht, sondern spielten sich mit Konstanz in die Spitzengruppe der 2. Bundesliga. Aber das soll noch nicht alles gewesen sein.

1,44 Punkte pro Partie

"26 Punkte nach 18 Spielen sind ein guter Wert", stellt SSV-Trainer Mersad Selimbegovic nüchtern im "Kicker" fest. Der Punkteschnitt von knapp 1,44 Zählern pro Partie würde am Ende der Saison einen Endstand von 49 Punkten ergeben, der Klassenerhalt wäre für die Regensburger somit weit entfernt von einem Drahtseilakt. Dass die Oberpfälzer derartig gut dastehen würden, war nach nur zwei Siegen aus den ersten acht Spielen nicht zu erwarten.

Der angesprochene Klassenerhalt ist und bleibt das Ziel des Jahn, wie Selimbegovic verdeutlichte: "Wir sind uns aber vollkommen im Klaren darüber, dass wir weiter alles investieren und uns beharrlich entwickeln müssen, wenn wir unser Saisonziel, am besten so schnell wie möglich, erreichen wollen." Die ersten Zähler soll es deshalb nach Möglichkeit schon gegen Hannover am Dienstag (20:30 Uhr) geben.

"Mannschaft ist heiß drauf"

Das wäre auch im Sinne von SSV-Kapitän Marco Grüttner. "Die Mannschaft ist heiß darauf, mit der Unterstützung des kompletten Umfelds 2020 an die vergangenen Jahre anzuknüpfen", holt der 34-Jährige, der den Klub nach 126 Pflichtspielen am Saisonende verlassen wird, weit in seinen Gedanken aus.

Denn scheidende Kapitän will mehr für seinen Herzensklub: "Wir wollen im neuen Jahr noch eine Schippe drauflegen." In der zweiten Saisonhälfte soll der Punkteschnitt der Oberpfälzer also noch gesteigert werden, sodass die Frage nach dem Klassenerhalt in dieser Spielzeit nicht mehr aufkommt. Und vielleicht ist bei fünf Punkten Rückstand auf den Tabellendritten aus Stuttgart auch noch die ein oder andere Überraschung möglich.